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Schüler steigen zu früh aus dem Bus

Hemmingen-Westerfeld Schüler steigen zu früh aus dem Bus

An den Bushaltestellen vor der KGS Hemmingen gibt es ein Problem: Viele Schüler steigen zu früh aus. Sie verlassen den Linienbus bereits an der Haltestelle Börie und gehen direkt über die verkehrsreiche Berliner Straße in Richtung Schulgelände.

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Die Bushaltestelle an der KGS.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen-Westerfeld. Sie warten also nicht ab, bis der Bus in die Buswendeschleife fährt. Sie wurde für mehr als eine Million Euro gebaut und im Jahr 2015 freigegeben. Von dort führt ein Zebrastreifen zum Gebäude. Etwa 1200 der Kinder und Jugendlichen in der KGS sind Fahrschüler.

Das Problem war schon Thema in der jüngsten Schulelternratssitzung. Vorsitzender Thorsten Langner mahnte, die Eltern sollten ihre Kinder auf die Gefahren hinweisen, wenn sie schon vor der Wendeschleife aussteigen. Ein Vater schlug in der Sitzung vor die Haltestelle Börie zu bestimmten Zeiten wie zum Unterrichtsbeginn nicht mehr anzufahren. Ein anderer Vorschlag lautete die Film-Arbeitsgemeinschaft der KGS zu bitten die Situation aufzunehmen, um den Schülern zu verdeutlichen, welcher Gefahr sie sich aussetzen.

Nun wird Folgendes gemacht: Busfahrer, die an der Börie halten, schalten die Warnblinkanlage ein. Das teilte Regiobus-Sprecher Tolga Otkun auf Anfrage dieser Zeitung mit. In beiden Richtungen darf dann nur mit Schrittgeschwindigkeit am Bus vorbeigefahren werden. Die Polizei solle dies regelmäßig überprüfen, und die Stadt solle klären, ob an der Haltestelle etwas geschaffen werden kann, um sie sicherer zu machen. Dies sind Otkun zufolge die Ergebnisse eines Gespräches zwischen Schulleitung, Elternvertreter, Stadt, Regiobus und Üstra.

Schulleiter Dieter Driller-van Loo fordert einen Zebrastreifen anzulegen. Beim nächsten Gespräch im Herbst soll das Thema wieder auf den Tisch kommen.

Die Regiobus bedient die Haltestelle Börie auf Fahrten, die an der Haltestelle KGS beginnen und enden, schon seit mehr als einem Jahr nicht mehr. „Durchgehende Fahrten der Linien 365 und 366 sowie Fahrten der Üstra-Linie 363 bedienen aber weiterhin beide Haltestellen“, erläuterte Otkun. Dies geschehe für Fahrgäste, die nicht zur KGS wollen. „Diese Fahrgäste müssten sonst die Straße überqueren. Hierzu gehören auch Schüler, die nicht die KGS besuchen.“

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