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Sehbehinderte aus ihrer Isolation holen

Arnum Sehbehinderte aus ihrer Isolation holen

Sehbehinderte und Blinde aus Laatzener und Hemminger Selbsthilfegruppen haben sich auf dem Campingplatz Arnumer See zum gemeinsamen Plausch getroffen. Das Treffen findet jährlich statt und ist beliebt.

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Genießen gemeinsam den Tag auf dem Campingplatz Arnumer See: Laatzens Seniorenbeiratsvorsitzender Klaus-Dieter Meyer (von links), Hemmingens Behindertenbeauftragte Ursula Petersen sowie Achim Wenger und Wilma Frankenberg, Sprecher der Selbsthilfegruppen Sehbehinderter und Blinder in Laatzen und Hemmingen.

Quelle: Torsten Lippelt

Hemmingen. Entspannte Kaffeerunden bei selbst gebackenem Kuchen gehören auf dem Campingplatz Arnumer See zum sommerlichen Alltag. Nicht alltäglich war jedoch die Gästerunde, die Dienstagnachmittag zwischen Erdbeerkuchen und Bohnenkaffee verbrachte: Es waren 32 Gäste der beiden Selbsthilfegruppen für Sehbehinderte und Blinde aus Hemmingen und Laatzen.

„Am Arnumer See ist es so schön im Sommer - deshalb organisiere ich seit vier Jahren hier für unsere Gruppen ein gemeinsames Kaffeetrinken“, so Wilma Frankenberg. Die sehbehinderte Seniorin, Mitglied der 2006 gegründeten Selbsthilfegruppe für Sehbehinderte und Blinde in Laatzen, richtet seitdem als Sprecherin der 2013 nachfolgend gegründeten Hemminger Gruppe das alljährliche Treffen aus. „Man muss die Leute aus ihrer Isolation herausholen“, freut sich Frankenberg nicht nur über das große Interesse der Sehbehinderten, sondern auch über die tatkräftige Aufbauhilfe durch befreundete Dauercamper.

„Wilma ist eine Kümmererin, an der kein Weg vorbeiführt. Sie hat den richtigen Blick dafür, was zu tun ist““, sagt Laatzens Gruppensprecher Achim Wenger. Gemeinsam mit Laatzens Senioren-Beiratsvorsitzendem Klaus-Dieter Meyer, erhofft er sich diesen Blick auch für seine Heimatstadt. „Die Hemminger haben den Vorteil, dass es eine offizielle Behindertenbeauftragte gibt. In Laatzen müssen wir über den Seniorenbeirat Probleme für Seh- und andere Behinderte ansprechen“, sagt er.

Von Torsten Lippelt

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