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Stadt bedankt sich mit einer Pflanzenbörse

Hemmingen Stadt bedankt sich mit einer Pflanzenbörse

Die Stadt hat als Dank für den ehrenamtlichen Einsatz der Grünflächenpaten ihre erste Pflanzenbörse ausgerichtet. Die Paten konnten auf dem Betriebshof in Arnum kostenlos Staudenpflanzen und Erde zur Pflege ihrer Beete bekommen. Betriebshofleiter Claus Schmidt lobte deren Engagement.

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Zahlreiche Pflanzen stehen auf dem Betriebshof für die Grünflächenpaten bereit.

Quelle: Tobias Lehmann

Hemmingen. Roswitha Heddergott pflegt bereits seit Jahren zwei Beete an der Straße Baumgarten in Hemmingen-Westerfeld. "Gerade habe ich dort 50 Tulpen gepflanzt", sagt sie. Immer wieder höre sie dafür auch positive Kommentare von den Anwohnern. In dieser Zeitung hat Heddergott davon erfahren, dass sie sich als Patin der Beete offiziell bei der Stadt registrieren lassen kann. Sie ist jetzt eine von 25 Paten, die rund 500 Quadratmeter der insgesamt 160 Hektar Grünflächen in der Stadt ehrenamtlich betreuen.

"Das Engagement ist unterschiedlich. Einige bepflanzen ihre Beete, andere sammeln Müll. Beides freut uns", sagt Roswitha Mühe, die das Projekt als Mitarbeiterin der Verwaltung koordiniert. Mit der Pflanzenbörse will sich die Stadt für den ehrenamtlichen Einsatz bedanken. Der Betriebshof hatte verschiedenen Pflanzen gekauft, die die Paten kostenlos mitnehmen konnten. Die Mitarbeiter des Betriebshofs gaben nützliche Tipps, zum richtigen Umgang damit. 

Betriebshofleiter Claus Schmidt lobt die offiziell vom Rat der Stadt angeregte Aktion, verstärkt für die Übernahme von Grünflächenpatenschaften zu werben. "Es stärkt die Identifikation der Bürger mit der Stadt", sagt er. Augenzwinkernd spricht er von einer hohen Dunkelziffer im Bereich der Pflege. Nicht alle Bürger haben sich offiziell registrieren lassen. "Das muss aber auch nicht sein. Wenn Beete ordentlich gepflegt sind, freuen wir uns und haben mehr Zeit zur Pflege anderer Beete", sagt Schmidt. Deutlich weniger Arbeit ergebe sich durch die Aktion für den Betriebshof allerdings nicht. Dafür seien die zu pflegenden Flächen in der Stadt zu groß. 

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