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Neue Krippengruppe in der Begegnungsstätte?

Arnum Neue Krippengruppe in der Begegnungsstätte?

Die Stadt Hemmingen erwägt eine Krippengruppe in der Begegnungsstätte an der Bockstraße in Arnum einzurichten. 15 neue Plätze sind geplant. Die Stadt will damit den steigenden Bedarf an Krippenplätzen in dem größten Hemminger Stadtteil decken.

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Das Gemeindehaus in Arnum soll umgebaut werden.

Quelle: Tobias Lehmann

Arnum. „Der Aufwand für einen Umbau ist relativ gering“, sagte die Erste Stadträtin Regina Steinhoff am Montagabend im Ausschuss für Sport, Kultur, Senioren und Soziales. Das Gebäude auf dem Gelände der Friedenskirchengemeinde entstand 1987 unter Beteiligung der Stadt. Es soll, da der Nutzungsvertrag ausläuft, an die Stadt verkauft werden. Das Geld will die Kirchengemeinde in den Umbau ihres Gemeindehauses von 1968 einfließen lassen.

Der Kirchenvorstandsvorsitzende Jochen Seidel erläuterte, wie sehr sich die Seniorenarbeit in den vergangenen fast 30 Jahren verändert habe. Bei der Altersgruppe der 65- bis 70-Jährigen habe es damals einen Bedarf an Räumen als Treffpunkt gegeben. „Heute reisen sie in dem Alter noch auf die Malediven“, sagte Seidel. Es seien unter anderem „Hochbetagte“, die heute in der Begegnungsstätte beispielsweise zur Sitzgymnastik zusammenkommen.

Mit Ausnahme der Bündnisgrünen, sie enthielten sich bei der Abstimmung, befürwortete der Ausschuss, dass der Vertrag zwischen der Stadt und der Kirchengemeinde zum 31. Dezember 2016 gekündigt wird. Zudem solle die Stadtverwaltung mit der Kirchengemeinde über den Erwerb der Begegnungsstätte verhandeln. Das letzte Wort hierzu hat der Rat, der am 17. Dezember tagt.

Dann entscheidet sich auch, ob die Stadt der Kirchengemeinde für den Gemeindehausumbau einen Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro gibt. Der Ausschuss wollte sich am Montagabend noch nicht festlegen. „Erst im Gesamtzusammenhang können wir sehen, ob wir uns das leisten können“, sagte Harald Paul (Grüne). Ulff Konze (CDU) betonte, dass das Konzept der Gemeinde überzeuge. Hinzu komme: „Mit 30.000 Euro an öffentlichem Geld würde das Zehnfache an Investitionen ausgelöst werden.“ Die Kosten des Umbaus in drei Abschnitten über zwei Jahre betragen schätzungsweise 300.000 Euro. „Ein toller Plan“, lobte auch Bettina Weitemeier (DUH).

Kerstin Schönamsgruber (SPD) betonte, wie wichtig es sei, dass „sich Kirche den neuen Bedingungen öffnet“. Im Gemeindehaus sollen sich, wie bisher, nicht nur kirchliche Gruppen treffen. Jochen Seidel sprach von einem „Bürgersaal Arnums“. Damit hätte Arnum einen barrierefreien, öffentlichen Treffpunkt, betonte die Behindertenbeauftragte Ursula Petersen. Auch der Seniorenbeirat begrüßt nach Angaben seines Geschäftsführers Rüdiger Kaminski den Umbau. Er regte einen Vertrag an, den Stadt und Gemeinde über die unentgeltliche Nutzung des Gemeindehauses schließen sollten.

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