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Ganztag in der Testphase

Hemmingen Ganztag in der Testphase

Zum Schuljahr 2018/2019, also ab August 2018, beginnt an allen drei Hemminger Grundschulen die Ganztagsschule in einer einjährigen Testphase. Die Stadt will dazu 245 000 Euro unter anderem für Personalkosten sowie zusätzliche Schränke für die Klassenzimmer investieren.

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Die Grundschule Hemmingen-Westerfeld ist eine von drei Grundschulen im Stadtgebiet.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Eltern können das Angebot annehmen, sie müssen aber nicht. Der nicht öffentlich tagende Verwaltungsausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, den Vertrag mit der Stiftung Help aus Hannover abzuschließen. Deren Pädagogen sollen die Erstklässler im Schulgebäude in drei Gruppen in Arnum, zwei Gruppen in Hemmingen-Westerfeld und in einer Gruppe in Hiddestorf betreuen. Anlass ist der Mangel an Hortplätzen.

Bürgermeister Claus Schacht sagte gegenüber dieser Zeitung, er freue sich, dass das Konzept der außerschulischen Betreuung nun verwirklicht werde. Der Verwaltungschef räumte aber ein, dass die Eltern weiterhin viele Fragen zu dem Modell haben. „Wir binden sie in das Konzept ein“, sagte Schacht. Für die Zeit nach den Sommerferien kündigte er weitere Elternabende an.

Das begrüßt der Stadtelternrat. Vorsitzender Thorsten Langner bestätigte: „Es gibt noch viele Detailfragen: Wo essen die Kinder? Wo spielen sie? Wo sind Ruhezonen, um sich zurückziehen zu können?“ Da die Bedürfnisse der Kinder unterschiedlich sind – das eine will nachmittags spielen, das andere Hausaufgaben machen und ein weiteres sich ausruhen – seien mindestens zwei Pädagogen pro Gruppe notwendig. Es seien Funktionsräume zu schaffen, die mit entsprechendem Mobiliar wie Spiele und Geräte auszustatten seien. Die Fragen ließen sich nicht pauschal klären. „In jeder Schule gibt es andere Gegebenheiten“, sagte Langner.

Dem Stadtelternrat ist wichtig, dass das Mittagessen in einer Mensa angeboten und eine „Esskultur mit den Kindern erarbeitet“ wird. Hinzu kommt: „Die Eltern sollen flexibel über die Inanspruchnahme des Essens entscheiden können.“ Eine Begleitung bei den Hausaufgaben sei ebenso zu gewährleisten wie flexible Abholzeiten und eine Betreuung in Schulferien. Generell gelte bei der Ganztagsgrundschule: „Sie ersetzt keine Hortplätze, sondern soll ergänzend eingeführt werden.“

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Die Grundschule Hemmingen-Westerfeld ist eine von drei Grundschulen im Stadtgebiet.

Quelle: Andreas Zimmer
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