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150 Gäste beim Wirtschaftsempfang der Stadt

Hemmingen-Westerfeld 150 Gäste beim Wirtschaftsempfang der Stadt

Rund 150 Gäste sind am Donnerstagabend zum Wirtschaftsempfang der Stadt Hemmingen gekommen. Hauptredner war Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. Die Besucher versammelten sich bei der Firma Audio Video Media Services (AVMS) im Gewerbegebiet in Hemmingen-Westerfeld.

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„Freue mich wieder in Hemmingen zu sein“: Ministerpräsident Stephan Weil (Zweiter von links), Ehrengast beim Wirtschaftsempfang.

Quelle: Stephanie Zerm

Hemmingen-Westerfeld. Hemmingen, fast jeden Tag Hemmingen. Den Namen hat Ministerpräsident Stephan Weil schon am Wochenende vernommen, als Sabrina Hering und Kai Häfner bei den Olympischen Spielen in Rio Silber beziehungsweise Bronze holten. Nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat folgte ein Empfang dem nächsten. Am Donnerstagabend kommt Weil selbst in die „Sporthochburg Hemmingen“, wie er beim Wirtschaftsempfang der Stadt schwärmt. Selbst den Temperaturen in Rio steht Hemmingen in nichts nach. 33 Grad sind es beim Beginn des Empfangs bei der Firma Audio-Video-Media und Service in Hemmingen-Westerfeld.

Weil ist übrigens der Sechste – der sechste Ministerpräsident in der Amtszeit von Bürgermeister Claus Schacht seit 1997, der sich mit dem Thema B 3-Umgehung befasst, wie der Hemminger Verwaltungschef erwähnt. Aber Weils Thema an diesem Abend sind ganz andere Straßen: Datenstraßen. Stichwort Wirtschaft 4.0: An der Digitalisierung und damit an der Globalisierung komme kein Unternehmen vorbei. Wobei es gar nicht dieses Thema sei, dass bei seinen Firmenbesuchen im Mittelpunkt steht, sondern die Sorge um qualifizierten Nachwuchs.

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Dieser ist vielleicht gerade ins Land gekommen: Weil bittet auch die Hemminger Firmen den Flüchtlingen Praktika zu ermöglichen, sie in den Arbeitsmarkt einzugewöhnen und sie zu qualifizieren. „Wir werden grauer und bunter“, sagt er im Hinblick auf die immer älter werdende Bevölkerung und die Aufnahme von 100 000 Flüchtlingen innerhalb des vergangenen Jahres.

Lautstarke Geräusche ab und zu in der ersten Hälfte seiner Rede kündigen bei den fast tropischen Temperaturen kein nahendes Gewitter an. Es sind offenbar Probleme am fest installierten Tischmikro in der Halle. Das gute, alte Handmikrofon ist es schließlich, mit dem Weil vor den etwa 150 Besuchern wieder Gehör findet. Es ist eben immer gut zweigleisig zu fahren – was zuvor auch Gerhard Oppermann betonte. Der stellvertretende Specher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank sagte im Hinblick auf Banken und Internet: „Wir werden die Digitalisierung nutzen, aber weiter auch ein menschliches Gesicht zeigen und in der Region bleiben.“ Letztere bezeichnete Oppermann als „superattraktives Geschäftsfeld“.

Mit dem gemeinsamen Gang ans Büfett, begleitet von Jazzklängen von Dominic Eggers aus Hildesheim und Felix Lopp aus Alfeld, begann der gemütlichere, aber weiterhin nicht kühlere Teil des Abends. Demnächst begegnet Weil wieder einem Hemminger. Werner Sporleder, so wurde es auf dem Empfang angekündigt, bittet um ein Vier-Augen-Gespräch mit dem Ministerpräsidenten. Dann trifft Weil auf eine Hemminger Eminenz, denn der 90-jährige Chef der BAS Verkehrstechnik in Arnum wird auch Verkehrspapst genannt.

Von Andreas Zimmer

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