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Stadt prüft 1700 Grabsteine

Hemmingen Stadt prüft 1700 Grabsteine

Vor den Mitarbeitern der Stadt liegt eine große Aufgabe: 1700 Grabsteine auf insgesamt sieben Friedhöfen im Stadtgebiet werden in den nächsten zwei Wochen auf ihre Standfestigkeit geprüft.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Hemmingen. Alle Grabmale, die diesen Test nicht bestehen, werden mit einem Aufkleber versehen. In akuten Fällen kann laut Sven Baumgarte, Mitarbeiter der Bauverwaltung, das Grab sogar abgesperrt werden. Sollte ein großer Stein wacklig sein und umfallen, könnten sonst Besucher des Friedhofs verletzt werden.

Wenn Steine locker sein sollten, werden die Besitzer des Grabmals benachrichtigt und müssen sich darum kümmern. Sollten durch umstürzende Grabsteine Schäden entstehen, sind die Besitzer haftbar. „In der Regel läuft das problemlos“, sagt Baumgarte. Die Stadt überprüft die Steine mittlerweile einmal im Jahr. „Werden die Zeiträume länger, nimmt auch die Zahl der Beanstandungen zu“, erläutert Baumgarte.

Die Grabsteine werden ohne technisches Gerät geprüft. Sie müssen eine Belastung von 30 Kilogramm (300 Newton) aushalten. Die Mitarbeiter der Stadt werden mit der Hand leicht gegen die Steine drücken. Baumgarte betont jedoch: „Wir werden nicht daran rütteln. Die Bürger müssen keine Angst haben, dass feste Steine durch unsere Überprüfung locker werden.“ Bei Steinen, die kleiner als einen halben Meter sind, sei eine optische Prüfung meist sogar ausreichend.

Bürger können bei der Überprüfung der Grabstätten dabei sein. Die Stadtverwaltung informiert über die entsprechenden Termine unter der Telefonnummer (05 11) 4 10 31 74.

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