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Stadt fordert Entschleunigung der Spinne

Hemmingen-Westerfeld Stadt fordert Entschleunigung der Spinne

Die Stadt fordert dieses Jahr wieder eine neue Verkehrsregelung für die sogenannte Wilkenburger Spinne, die Kreuzung Dorfstraße/Landesstraße 389. Bisher haben Land und Region diese immer abgelehnt. Doch Bürgermeister Claus Schacht hofft eine Neubewertung nach der Sanierung der Straße.

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An der Kreuzung Dorfstraße und Landesstraße 389 müssen die Autofahrer zu den Stoßzeiten lange warten.

Quelle: Tobias Lehmann

Hemmingen-Westerfeld. Da die Autofahrer auf der Landesstraße 389 im Bereich zwischen Wilkenburg und Wülfel Vorfahrt haben, bilden sich auf der Dorfstraße häufig lange Staus. "Wir sehen großen Handlungsbedarf", sagt Stadtsprecherin Alexandra Jaeger. Die Straßenbaulastträger, das Land und die Region Hannover, teilten diese Ansicht bisher nicht. Die Dorfstraße ist eine Kreisstraße für die die Region zuständig ist. "Wir konnten diese Dissonanzen bisher leider nicht ausräumen", sagt Jaeger.

Bürgermeister Claus Schacht kündigt jedoch an, das Thema bei der Straßenverkehrsschau mit Vertretern des Landes und Region im Frühjahr erneut ansprechen zu wollen. Er weist zudem darauf hin, dass die Landesstraße dieses Jahr saniert werden soll. "Möglicherweise bewerten die Baulastträger die Situation dann noch einmal neu", sagt er. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt den Baulastträgern vorgeschlagen, eine Bedarfsampel zu installieren, die Fußgänger betätigen können, wenn sie die Landesstraße queren möchten, und die so geschaltet sei, dass der Berufsverkehr dort besser vorankomme. Alternativ sollte zumindest die Geschwindigkeit von 70 auf 50 Kilometer pro Stunde begrenzt werden, so dass Fußgänger dort sicherer queren können. 

Die Region Hannover macht den Hemmingern allerdings keine große Hoffnung. "Die Region sieht als zuständige Straßenverkehrsbehörde die Voraussetzungen für eine Reduzierung der Geschwindigkeit dort weiterhin als nicht erfüllt", teilt Sprecher Klaus Abelmann auf Anfrage mit.

Auch der Bürgerverein Hemmingen hat in seiner Jahresversammlung jetzt beschlossen, weiterhin eine Entschleunigung an der Stelle zu fordern. Die Vorsitzende Hannelore Hapke hatte sich bereits mehrfach schriftlich an die Region und die Landtagsabgeordnete Gabriela Kohlenberg gewandt. "Bisher ist nichts geschehen", sagt sie. Sollten eine Ampel oder die Reduzierung der Geschwindigkeit nicht möglich sein, will sich der Bürgerverein dafür einsetzen, dass zumindest Warnschilder für die Autofahrer aufgestellt werden, die darauf hinweisen, dass an der Stelle auch Fußgänger und Radfahrer häufig die Straße überqueren.

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