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Stadt verteidigt radikalen Rückschnitt

Arnum Stadt verteidigt radikalen Rückschnitt

Von den üppigen Hecken in einem Bereich der Arnumer Feldmark ist nicht viel übrig geblieben. Die Stadt hat die Sträucher auf dem Feldweg hinter der Hannah-Arendt-Straße bis auf wenige Zentimeter heruntergeschnitten.

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Die Hecken und Sträucher in der Arnumer Feldmark sind stark zurückgeschnitten worden.

Quelle: Stephanie Zerm

Arnum. „Seit die Hecke kahl geschlagen wurde, sind dort keine Vögel mehr zu sehen", sagt Anwohner Manfred Kulinna. "Nur die Krähen auf den Feldern sind geblieben.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt an dem Feldweg, den viele Arnumer als Spazierweg nutzen, radikal Hecken zurückgeschnitten. "Jetzt wurde schon wieder alles platt gemacht", kritisiert Kulinna. Zwar sei diesmal kein so großes Stück wie im vergangenen Jahr der Säge zum Opfer gefallen. Dafür seien aber die Sträucher komplett entfernt worden.

Laut Stadtsprecherin Alexandra Jaeger ist die Hecke zu groß und breit geworden. Daher sei sie durch die Garten- und Landschaftsbauer des städtischen Betriebshofes in Absprache mit den direkten Anliegern und Grundstückseigentümern zurückgeschnitten worden. "Um Vögeln und Kleintieren ausreichend Ausweichmöglichkeiten sowie Brut- und Futterplätze zu erhalten, ist die gesamte Begrünung am südlichen Ortsrand, direkt an die nun zurückgeschnittene Hecke angrenzend, unangetastet geblieben", sagt die Stadtsprecherin. Ebenso seien die Hecken im weiteren Verlauf der Feldwege nicht beschnitten worden, so dass auch dort genügend Rückzugs- und Nistmöglichkeiten bestehen blieben.

Von Stephanie Zerm

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