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Campus-Planung ist beschlossene Sache

Hemmingen-Westerfeld Campus-Planung ist beschlossene Sache

In den Campus der Hemminger KGS werden in den nächsten beiden Jahren insgesamt 1,45 Millionen Euro investiert. Das hat der Rat in seiner Sitzung am Donnerstagabend einstimmig beschlossen. Jetzt beginnt die eigentliche Planung durch ein Architekturbüro. Die Neugestaltung des Geländes in Hemmingen-Westerfeld soll im Sommer 2017 beginnen.

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Die Neugestaltung des Grünen Klassenzimmers gehört zu den Bauabschnitten, die vorerst zurückgestellt worden sind.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen-Westerfeld. Beim ursprünglichen Plan wollte die Stadt 2,6 Millionen Euro ausgeben. Einige Umbauvorhaben wurden daraufhin gestrichen. Das Herzstück auf dem neu gestalteten Campus wird die Plaza, die auch für Veranstaltungen dient.

So sehr sich Rat und Verwaltung über den Kompromiss erfreut zeigten - es gab auch Kritik. CDU-Fraktionschef Ulff Konze bemängelte, dass es mit der Machbarkeitsstudie nur „eine Vollgaslösung“ gegeben habe. „Bei allen Beteiligten wurden dadurch gewisse Erwartungen geweckt.“ Konze kritisierte, dass „der Planungsprozess ungesteuert verlief“ und forderte für künftige Studien nicht nur eine große Lösung, sondern auch Vorschläge für eine mittlere und kleinere Variante.

Fortan eine feste Summe vorzugeben - das war der Vorschlag von Christian Herrnleben (DUH/BfH-Gruppe). „Wir brauchen keine Premiumlösung, wenn wir sie nicht verwirklichen können, weil das Geld fehlt“, sagte er. Hinzu komme: In der Öffentlichkeit seien die Kommunalpolitiker nun jene, die die Investitionssumme gekürzt haben. Die Verwaltung hätte auch von einer niedrigen Summe ausgehen können. „Andersherum wäre es fair gewesen. Dann hätten wir was draufsatteln können.“ Der SPD-Fraktionsvorsitzende Jens Beismann gab zu bedenken, dass die einzelnen Kosten für die insgesamt sechs Bauabschnitte bekannt waren. Konze entgegnete: „Diese aufzulösen war schwierig.“

Jürgen Grambeck stellte heraus, dass es die Ratsallianz aus CDU, Bündnisgrünen und DUH/BfH gewesen sei, die mit ihrem Antrag im Mai „gesagt hat, wo es langgehen soll, als sich keiner sonst getraut hat“. Die Diskussion sei „eine Zeitlang im luftleeren Raum“ geführt worden. Grambeck sagte, die beiden Bauabschnitte, die jetzt zurückgestellt worden sind, hätten von Anfang an nichts in der Studie zu suchen gehabt. Dass die Vorhaben im Osten des Geländes durch Hochwasser gefährdet seien, sei schließlich nichts Neues.

Fachbereichsleiter Axel Schedler verteidigte das Vorgehen der Verwaltung. Das gesamte Verfahren sei genau so gewesen, wie es der Rat grundsätzlich beschlossen habe. Demnach wird bei Ausgaben von mehr als 200.000 Euro eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben und eine Ortsbesichtigung gemacht. Bürgermeister Claus Schacht sagte, die Verwaltung greife trotzdem den Wunsch nach mehr Varianten auf.

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