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Auch Großnasen passen jetzt unter die Helme

Hemmingen Auch Großnasen passen jetzt unter die Helme

Jetzt sind alle sechs Ortsfeuerwehren in Hemmingen mit neuen Einsatzhelmen ausgestattet. Die letzten 58 von insgesamt 270 Exemplaren sind am Dienstagabend in Hiddestorf übergeben worden. Die neuen Helme bieten mehr Komfort, unter anderem für Menschen mit großen Nasen, und lassen sich besser pflegen.

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Im Vergleich: Oberfeuerwehrfrau Franziska Everling (links) mit dem neuen Einsatzhelm, Hauptfeuerwehrmann Sascha Roßmannek (rechts) mit dem bisherigen Modell. In der Mitte (von links) der stellvertretende Stadtbrandmeister Ralf Brinkmann, Bürgermeister Claus Schacht und Stadtbrandmeister Roland Frey.

Quelle: Torsten Lippelt

Hemmingen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 57.000 Euro, also durchschnittlich 211 Euro pro Helm. Gemeinsam mit Stadtbrandmeister Roland Frey und dessen Stellvertreter Ralf Brinkmann, der auch Ortsbrandmeister in Hiddestorf ist, übergab Bürgermeister Claus Schacht die restlichen Helme der Firma Domeyer im Hiddestorfer Feuerwehrgerätehaus. „Die derzeitigen Einsatzhelme sind dringend zu ersetzen, da sie den gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen, beispielsweise beim Nutzungszeitraum von maximal zehn Jahren, größtenteils nicht mehr entsprechen“, sagte Schacht. „Das ist gut angelegtes Geld – und danke für die Mitarbeit der Feuerwehr im Vorfeld." Brinkmann hatte bereits in der jüngsten Sitzung des Feuerschutzausschusses angemerkt, dass er sogar noch den Helm aus dem Jahr 1984 verwende, als er in die aktive Feuerwehr aufgenommen wurde.

Insgesamt 42 Aktive aller Hemminger Ortsfeuerwehren hatten  an einem ausführlichen Tragetest und Modellvergleich teilgenommen – und sich dann für das jetzige Modell namens Heros-smart entschieden. „Neben dem verbesserten Pflege- und Tragekomfort ist es nun auch möglich, den Helm nicht nur wie bisher nach drei Kopfformen und -größen auszusuchen, sondern individuell zwischen Größe 53 und 65. Und mit heruntergeklapptem Visier kann durch Abstands-Einstellung auch auf etwas längere Nasen Rücksicht genommen werden“, erklärte Sicherheitsbeauftragter Uwe Schremmer die zahlreichen Vorteile.

Ursprünglich war überlegt worden, die neuen Helme verteilt auf zwei Haushaltsjahre zu bestellen und ausgeben zu lassen: erst die Atemschutzgeräteträger und im Jahr darauf die übrigen aktiven Mitglieder. „Aber für uns im Rat war schließlich doch die Sicherheit unserer ehrenamtlich aktiven Feuerwehrkräfte das Wichtigste“, sagte die Vorsitzende des Feuerschutzausschusses, Anette Wnendt. "Deshalb haben nun alle zugleich neue Helme erhalten." Und was passiert mit den alten Helmen? Die können die Feuerwehrleute, wenn sie möchten, behalten.

Von Torsten Lippelt

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