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Hemminger sollen bienenfreundlich gärtnern

Hemmingen Hemminger sollen bienenfreundlich gärtnern

Wie kann Hemmingen bienenfreundlicher werden? Diese Frage stand jetzt beim 19. Stadtgespräch der Bündnisgrünen passend zum Frühlingsbeginn im Mittelpunkt. "Das Überleben der Insekten ist bedroht“, sagte Joachim Steinmetz, einer der beiden Parteichefs der Grünen.

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Ehrhard Schulze kontrolliert einen seiner Bienenstöcke in seinem Garten in Hemmingen-Westerfeld.

Quelle: Torsten Lippelt

Hemmingen. Die moderne Landwirtschaft sorgt durch den Einsatz von Pestiziden mit dafür, dass die Bienen auf den Wiesen und Ackerflächen oft kaum noch Nahrung finden. „Viele Insektenarten weichen in unsere Siedlungen mit ihren Gärten und Grünflächen aus", erläuterte Steinmetz. Die Frage sei daher: "Wie können wir in unseren Gärten dazu beitragen, Bienen und anderen Insekten das Überleben zu sichern? Denn die Bienen leisten im Frühling und Sommer eine ungeheuer wertvolle Arbeit." Sie bestäuben Wildpflanzen und unsere Nutzpflanzen, machte Steinmetz vor 35 Zuhörern im Bürgersaal des Hemmiger Rathauses deutlich.

Die Grünen hatten die Imker Bernhard Jaesch, Ehrhard Schulze und Fred Werner eingeladen. Schulze und Werner, beide aus Hemmingen, empfahlen im heimischen Umfeld möglichst nach dem Jahresblütenkalender zu pflanzen. Abrufbar ist er im Internet. Dann stünde von März bis Oktober immer eine Blütensorte für die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge zur Verfügung. Das kann von Schneeglöckchen und Krokusse über Obstbäume bis hin zum nach mehreren Jahren Wachstum blühenden Efeu reichen. Schulze und Werner berichteten, welche Möglichkeiten ihre Bienen in Hemmingen haben, um am meisten Pollen und Nektar zu ernten.

„Bienenfreundlich gärtnern“ hatten die Grünen den Abend überschreiben. Bernhard Jaesch führte mit einem Vortrag in das Thema ein. Der Imker- und Gärtnermeister betreibt in der Springer Ortschaft Bennigsen den Immengarten, in dem besonders bienenfreundliche Pflanzen angeboten werden. 


Von Torsten Lippelt

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