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Viele Tempotafeln - zu wenig Personal

Hemmingen Viele Tempotafeln - zu wenig Personal

Die CDU drückt beim Betrieb der Geschwindigkeitsmesstafeln aufs Tempo. Dass nicht alle vorhandenen Geräte im Einsatz und die vom Rat beschlossenen neuen Tafeln noch nicht gekauft sind, begründete Bürgermeister Claus Schacht im Gespräch mit dieser Zeitung mit fehlendem Personal.

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Tempolimit nicht überschritten: eine Geschwindigkeitstafel an der Berliner Straße in Hemmingen-Westerfeld.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Der zweite Teil des Fragenkatalogs der CDU würde aber „zeitnah und sachgerecht“ bearbeitet, sagte Schacht. 13 Fragen der Christdemokraten vom Februar hatte die Stadtverwaltung bereits beantwortet. Jetzt folgen neun weitere Fragen, einige davon mit etlichen Unterpunkten. Fraktionschef Ulff Konze erläuterte: „Mit unserer erneuten Anfrage wollen wir wissen, was sich inzwischen getan hat.“ Die Tafeln zeigen die gefahrene Geschwindigkeit an und speichern sie, geblitzt wird nicht. Konze wiederholt seine Kritik vom Frühjahr: „Es kann nicht sein, dass vorhandene Anzeigegeräte monatelang in der Ecke verstauben.“

Ein Zustand, der auch der Verwaltung nicht gefällt. Bereits im Frühjahr hatte sie jedoch in einem Schreiben an die Ratsfraktionsvorsitzenden darauf hingewiesen, dass der Betrieb der Geschwindigkeitsdisplays „eine personell aufwendige Angelegenheit“ sei. Wegen vieler Pflichtaufgaben, viele davon „unaufschiebbar“, müssten die Tempotafeln, eine freiwillige Aufgabe der Stadt, oft hintenan stehen.

Hinzu komme, dass es mit einer „Montage der Displays mit vier Schrauben“ nicht getan sei. So seien erst die Standorte auszuwählen, wobei Hinweise der Polizei und Beschwerden von Bürgern zu berücksichtigen sind. Zwei Mitarbeiter des Städtischen Betriebshofes bringen dann die Tafeln an und wechseln bei Bedarf die Akkus. Diese halten mindestens fünf Tage und höchstens zwei Wochen – je nach Verkehrsaufkommen.

Von den derzeit sieben Displays werden vier über Akkus betrieben und die restlichen an Straßenlaternen angeschlossen, was einfacher sei, weil der Akkuwechsel entfällt. Eine der Tafeln jedoch war laut Verwaltung längere Zeit defekt, während drei aus Personalgründen gar nicht erst in Betrieb genommen werden konnten. Zwischenzeitlich hatte der Rat beschlossen, in diesem Jahr für insgesamt 10.000 Euro vier weitere Tafeln zu kaufen.

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