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Kamera läuft: The Red Pony tritt in Kapelle auf

Harkenbleck Kamera läuft: The Red Pony tritt in Kapelle auf

Mit stimmungsvoller US-Folkmusik hat das Duo The Red Pony aus Hannover am Sonntagabend sein Publikum in der historischen Kapelle Harkenbleck unterhalten. Wer nicht dabei war, kann sich das Konzert übers Internet anschauen. Es wurde aufgezeichnet und soll bald online gestellt werden.

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Charlene Thomas und Kristian Sand spielen amerikanische Folkmusik in der Kapelle Harkenbleck. In der Mitte ist die Kamera zu sehen, die das Konzert aufzeichnet.

Quelle: Torsten Lippelt

Harkenbleck. „Wir hatten ein schönes Ambiente mit einer sehr guten Akustik für einen Video- und Ton-Konzertmitschnitt gesucht und haben über einen persönlichen Kontakt nach Harkenbleck diese Kapelle gefunden“, begründete Gitarrist Kristian Sand die Wahl. Das Duo steckte eine Kamera auf ein Stativ und zeichnete so das komplette Konzert auf.

Seit etwa einem Jahr arbeitet der Musiker mit der Jazzsängerin und Chorleiterin der Musikschule Bremen, Charlène Thomas, als The Red Pony zusammen. Daraus ist bereits eine CD entstanden. „Unser Bandname stammt von einer Kurzgeschichte John Steinbecks, die mir gefallen hat“, erklärte Sand. Er zeigte an der Gitarre mit seiner Gesangspartnerin ohne technische Verstärkung fast eine Stunde lang den mehr als 60 Zuhörern sein einfühlsames Können auf. Dazu zählten melancholischere und flottere Stücke, bekannte Werke wie „Sweet Carolina“ und „Keep walking“, aber auch drei gemeinsam geschriebene Eigenkompositionen.

„Während einer Zusammenarbeit im Sommer 2015 war die Idee entstanden, moderne American Folk Music zweistimmig und mit minimalistischer Gitarrenbegleitung zu spielen“, erläuterte Charlène Thomas. „Dabei sollte die einfache, schlichte Schönheit dieser Lieder, allein an Ausdruck und Klang orientiert, im Mittelpunkt stehen.“

Wolf Hatje, Mitglied im Kapellen-Förderverein, sagte: „Als ich die beiden das erste Mal gehört hatte, habe ich mir gesagt: Die muss ich für einen Auftritt in unsere Kapelle bekommen." Mit den Video- und Tonaufnahmen sei die Kapelle nun bald auch weltweit im Internet zu finden.

Von Torsten Lippelt

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