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Trennwand wertet Ortsbild ab

Hemmingen Trennwand wertet Ortsbild ab

Als eine „erhebliche Abwertung des Ortsbildes“ bezeichnet Bürgermeister Claus Schacht die im April aufgestellte mobile Trennwand an der Landesstraße zwischen Arnum und Wilkenburg. Er fordert die Stadt auf diese durch eine ansehnlichere Konstruktion zu ersetzen. Nun haben die betroffenen Kleingärtner ihren Bundestagsabgeordneten um Hilfe gebeten.

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Die Trennwand sperrt den bisherigen Parkplatz der Kleingärtner komplett ab. 

Quelle: Andreas Zimmer

Arnum. Die Wand sperrt den bisherigen Parkplatz zu den Kleingärten. Schacht bittet das Land in einem Schreiben darum, „nach weniger einschneidenden Lösungen zu suchen, die städtebaulich besser in den sensiblen Ortseingangsbereich passen“. Das Land hat die Wand aufstellen lassen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Schacht weist jedoch darauf hin, dass es sich nicht um einen Unfallschwerpunkt handelt.

Die betroffenen Kleingärtner haben sich jetzt zusätzlich an den Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch (SPD) gewandt. Dieser antwortete, dass er sich die Angelegenheit näher ansehen will, nannte aber noch keinen Zeitpunkt.

Für Verpächter Jürgen Nettelmann zeichnen sich bereits finanzielle Einbußen ab. Er sucht seit Monaten nach einem neuen Pächter für einen Garten. „Doch der abgesperrte Parkplatz schreckt viele ab“, sagt er. Auch für die aktuellen Pächter sei die Wand eine erhebliche Einschränkung. „Wir müssen mehrere Hundert Meter gehen und zweimal die Bundesstraße überqueren. Für Rollstuhlfahrer ist der Zugang nahezu unmöglich“, sagt Nettelmann.

Von Tobias Lehmann

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