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Umgehung der B 3 soll 2019 fertig sein

Hemmingen Umgehung der B 3 soll 2019 fertig sein

Die Arbeiten an der ersten Baustelle zur Umgehung der Bundesstraße 3 gehen voran. Das Fundament für die Brücke, die 2016 bei Devese entstehen soll, ist gelegt. Die Umgehungsstraße soll 2019 fertig gestellt werden und insgesamt 55 Millionen Euro kosten.

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Durch den großen Kran ist die Baustelle auch aus größerer Entfernung noch gut zu sehen.

Quelle: Tobias Lehmann

Hemmingen. Viel Verkehr auf der Kreisstraße zwischen Devese und Hemmingen-Westerfeld: Zahlreiche Lastwagen liefern täglich Material für Hemmingens erste Baustelle zur Umgehung der Bundesstraße 3. „In den ersten Tagen kam es aufgrund von einigen Verkehrsstockungen sogar zu leichten Verzögerung des geplanten Ablaufs“, sagt Friedhelm Fischer, Leiter des zuständigen Geschäftsbereichs der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Mittlerweile laufe aber alles wie vorgesehen.

Das Fundament für die Brücke, die dort 2016 als Teil der Umgehungsstraße entstehen soll, ist mittlerweile gelegt. Als nächstes werden jetzt die sogenannten Widerlager aufgestellt. Dabei handelt es sich um Elemente, die die Brücke mit dem Baugrund verbinden sollen. Die mehr als sieben Kilometer lange Umgehungsstraße, die von Ricklingen bis Arnum führen soll, wird mehr als 51 Millionen Euro kosten.

Die Umgehungsstraße wird zeitgleich mit der Verlängerung der Stadtbahnlinie nach Hemmingen gebaut. Diese soll 2019 fertig gestellt werden und kostet 55 Millionen Euro. Die Region Hannover zahlt 23 Millionen Euro, der Rest wird durch ein Förderprogramm des Bundes finanziert. Da dieses 2019 ausläuft, ist der Abschluss des Bauprojekts in dem Jahr zwingend erforderlich. Fischer hat beide Projekte im Blick. Trotz des engen Zeitplans komme es auf ein paar Tage mehr oder weniger auf der Baustelle in Devese nicht an.

Klagen von Anliegern über den erhöhten Straßenverkehr hat der städtische Fachebreichsleiter Axel Schedler noch nicht gehört. „Vielleicht liegt es daran, dass Ferien sind. Doch bisher läuft es aus Sicht der Stadt dort reibungslos“, sagt er.

Von Tobias Lehmann

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