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Variante mit Wartehalle kostet 55.000 Euro

Hemmingen-Westerfeld Variante mit Wartehalle kostet 55.000 Euro

Für die Neugestaltung der Schulbushaltestelle Im Dorffeld in Hemmingen-Westerfeld liegen zwei Varianten vor. Bei den Kosten unterscheiden sie sich erheblich. Für den einen Entwurf hat die Verwaltung auf einen Ratsantrag hin eine Ausgabe von bis zu 55.000 Euro errechnet, in dem anderen sind es 1500 Euro.

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Die Schulbushaltestelle an der Straße Im Dorffeld soll sicherer werden.

Quelle: Tobias Lehmann (Archiv)

Hemmingen-Westerfeld. Mit der Umgestaltung soll der Busstopp für die Schüler sicherer werden. Bei der günstigeren Variante soll die Haltestelle um etwa sieben Meter nach Norden verlegt werden, damit sie von der gegenüberliegenden Straßenlaterne besser beleuchtet wird. Vor der Haltestelle soll die Markierung „Bus“ aufgebracht werden. Der graue Plattenbelag sei durch rotes Rechteckpflaster auszutauschen, schlägt die Stadtverwaltung vor.

Dies alles könnte noch in diesem Jahr erledigt werden im Gegensatz zu der Variante, bei der der Busstopp so gestaltet wird wie die neuen barrierefreien Bushaltestellen. Auf rund 20 Metern Länge seien der Gehweg und der Bordstein zu erneuern. Zudem sei die Fahrbahn um einen halben bis einen Meter zu verengen. Zu den weiteren Arbeiten gehört unter anderem das Aufstellen einer zusätzlichen Straßenleuchte. Die Gesamtkosten belaufen sich nach Verwaltungsangaben auf etwa 40.000 Euro. Für eine beleuchtete Wartehalle kämen 15.000 Euro hinzu.

Die Stadt könnte für die teurere Variante Fördergeld beantragen, so dass sie im für sie günstigsten Fall nur 12,5 Prozent der Kosten selbst übernehmen muss. Dafür hat sie allerdings eine Planung vorzulegen, die rund 5000 Euro kostet. „Auch bei einem positiven Förderbescheid dürften bis zu 10.000 Euro an Kosten für die Stadt verbleiben“, schreibt die Verwaltung in einer Drucksache, mit der sich der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstag, 4. Mai, befasst. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus.

Ein weiteres Thema des Gremiums ist die Stadtbahnverlängerung nach Hemmingen. Für den Bau und die Unterhaltung ist eine Vereinbarung mit der Infrastrukturgesellschaft (Infra) der Region Hannover abzuschließen.

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