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Wasserversorgung für Sportplatz gekappt

Hemmingen-Westerfeld Wasserversorgung für Sportplatz gekappt

Die Zeit, in der der SC Hemmingen-Westerfeld auf dem Trockenen saß, ist vorbei. Bei der Sanierung der Ballsporthalle an der Hohen Bünte wurde die Wasserversorgung, um das Sportgelände zu bewässern, irreparabel zerstört. Nun wurde ein Brunnen gebaut. Der Verein probiert die Wasserentnahme zurzeit aus

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Der Brunnen soll an zentraler Stelle des Sportgeländes entstehen.

Quelle: SC Hemmingen-Westerfeld

Hemmingen-Westerfeld. Im November 2015 war plötzlich das Wasser weg. Die Wasserversorgung für die Duschen und das Vereinsheim sei nicht beeinträchtigt gewesen, erläutert SC-Vorsitzender Gerd Gerlach. Vor allem drei Probleme haben dem Verein zu schaffen gemacht: Es habe keine Baupläne gegeben, aus denen der Verlauf der Versorgungsleitungen zu ersehen ist. Während der trockenen Wochen im April und Mai habe der Verein die Rasensaat nicht bewässern können. „Für ein Turnier haben wir deshalb Rollrasen verlegen müssen.“

Hinzu komme: „Die notwendigen Investitionen können selbst durch finanzielle Beteiligungen der Stadt nicht aufgefangen werden. Dies hat dazu geführt, dass die Finanzverwaltung des Vereins einen kurzfristigen Haushaltsstopp verhängt hat.“ Die Kosten für den zwölf Meter tiefen Brunnen an zentraler Stelle des Sportgeländes belaufen sich Gerlach zufolge auf 12.000 bis 15.000 Euro. Ein Vorteil habe die Misere jedoch: „Die von der Ballsporthalle unabhängige Wasserversorgung ist grundsätzlich besser.“

Mehrzweckbau: Zeitgleich kümmert sich der Verein um ein noch viel größeres Projekt. Ab 2017 möchte er ein Mehrzweckgebäude auf dem Sportgelände errichten. Die Ausgabe belaufe sich auf rund 400.000 Euro. „Wir wollenunter anderem auch Angebote im Reha- und Gesundheitssport für die ältere Generation am Vor- oder frühen Nachmittag anbieten können.“

Baubeginn solle im Frühjahr 2017 sein. Im nächsten Jahr sollen aber nur Außenarbeiten erledigt werden. „Im Frühjahr 2018 kommt dann der Innenausbau. So können wir die Ausgabe auf zwei Jahre strecken.“ Die Mitglieder haben Gerlach zufolge bereits entschieden, dass der Verein einen Kredit aufnimmt. Die bei der Region Hannover eingereichte Bauvoranfrage hat ergeben, dass die Behörde mit den Plänen einverstanden ist. „Ob dieses Projekt aber tatsächlich realisiert werden kann, ist jetzt nur noch davon abhängig, ob sich die Stadt an den Baukosten trotz angespannter Haushaltlage beteiligen möchte.“

Den ursprünglichen Plan zweigeschossig zu bauen, verfolgt der Verein vorerst nicht weiter. „Wir bauen eingeschossig, aber bereiten alles so vor, dass irgendwann einmal eine zweite Etage möglich ist.“ Beim bestehenden Anbau aus Holz ist das Dach undicht, und die Wände sind morsch.

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