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Meitze

Meitzer wollen Turm mit Spenden retten

Von Friedel Bernstorf

Meitzer Einwohner wollen eine Spendenaktion starten, um den Schlauchturm im Ortsbild zu erhalten. 20000 Euro müssen auf diesem Weg aufgebracht werden.
Der marode Schlauchturm soll nach dem Willen vieler Meitzer nicht dauerhaft aus dem Dorfbild verschwinden. Mit einer Spendenaktion will der Ort versuchen, die Hälfte der Neubaukosten aufzubringen.

Der marode Schlauchturm soll nach dem Willen vieler Meitzer nicht dauerhaft aus dem Dorfbild verschwinden. Mit einer Spendenaktion will der Ort versuchen, die Hälfte der Neubaukosten aufzubringen.

© Bernstorf

Wedemark. Die Mitglieder des Ortsrates Elze-Meitze waren sich in ihrer Sitzung am Donnerstag im Feuerwehrhaus einig, dass der marode Turm in jedem Fall beseitigt werden muss.

Zu sehr hat der Holzwurm an den tragenden Balken des Turms genagt. Das Bauwerk, das einst zum Trocknen der Feuerwehrschläuche gebraucht wurde, ist einsturzgefährdet. Nach intensiver Diskussion mit den Einwohnern setzte sich die Meinung durch, dass der Schlauchturm einen festen Platz im Ortsbild hat. „Meitze ohne Turm - auch mir würde was fehlen“, gestand Ortsbürgermeister Jürgen Benk.

Der Schlauchturm sei das erste Bauwerk der Meitzer Feuerwehr nach deren Gründung 1930 gewesen, merkte Einwohner Klaus von der Brelie an. Der Turm symbolisiere auch ein Zeichen von Gemeinschaftsgeist. „Mich würde ein Gefühl von Wehmut berühren, wenn der Turm auf Dauer weg wäre“, sagte Dieter Töpelmann. Harald Lüßmann gab zu bedenken, dass mit der angestrebten Spendensumme auch auf sozialem Gebiet viel getan werden könnte.

„Warum musste es erst so weit kommen?“, fragte Peter Meister. Ortsbürgermeister Jürgen Benk musste ihm sagen, dass die Gemeinde sich in den vergangenen Jahren offenbar zu wenig um den Substanzerhalt gekümmert habe.

Aus Sicherheitsgründen wird der Turm vermutlich noch in diesem Jahr abgerissen. Ein Neubau kostet 35000 bis 40000 Euro. Wenn der Ort etwa 20000 Euro aufbringt, würde die Gemeinde die andere Häfte finanzieren, deutete Jürgen Benk an. „Wenn der Spendenversuch scheitert, dann ist das die Antwort aus dem Dorf“, sagte der Ortsbürgermeister.

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