Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Lyndon: Britischer als in Hamburg geht es kaum

Isernhagen Lyndon: Britischer als in Hamburg geht es kaum

„How to be a Hamburger“, fragte Mark Lyndon sich selbst und die etwa 100 Besucher am Donnerstagabend im Foyer des Isernhagenhofs. Wenn es jemand wissen muss, dann er, denn er lebt seit 35 Jahren in der britischsten Stadt auf dem Kontinent.

Voriger Artikel
Hochzeitssaal für 900 Gäste geplant
Nächster Artikel
Flächenbrand am Papenburg-Kiesteich

Very british an der Elbe - und im Isernhagenhof: der Wahl-Hamburger Mark Lyndon.

Quelle: Jürgen Zimmer

Isernhagen F.B.. Nach seinem Literatur- und Theaterstudium kam er 1982 wegen einer Frau nach Lüneburg – und blieb in Hamburg.  Seine Erfahrungen, wie man ein waschechter Hamburger wird und in welchem Stadtteil, ja sogar auf welcher Straßenseite man wohnen muss, hat er in sein Programm gepackt.

Trocken und mit Understatement sezierte er am Donnerstagabend in einer Art "Denglisch" die Unterschiede zwischen einem Hamburger Fahrkartenkontrolleur und einem aus London. In seiner eigenen Monatskarte ist der Name Oscar Wilde eingetragen und der Hamburger Schaffner sagt nach Ansicht: "Danke, Herr Wilde", während der Londoner Kollege ihn mit "Thank you, darling" belohnt.

Wie britisch sind denn nun die Hamburger? Alles in allem sehr – fast britischer als die Briten, meint Lyndon. Und „die feine hanseatische Art“ erhalte man entweder durch Geburt oder man zahle dafür. Erlernen könne man sie nicht.

After all: Das Hamburger Rathaus hat mit 647 Räumen 14 mehr als Buckingham Palace – und der Bürgermeister hat mehr zu sagen als die Queen.

Von Jürgen Zimmer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6xhh7nkxl6xn9osz7qn
Hunderte feiern Peter Maffay im A2-Center

Fotostrecke Isernhagen: Hunderte feiern Peter Maffay im A2-Center