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2016 startet mit mehr Service

Isernhagen/Burgwedel 2016 startet mit mehr Service

Das neue Jahr startet in Burgwedel und Isernhagen nicht nur mit höheren Hundesteuern - auf die Bürger warten auch ausgedehnte Sprechzeiten und komfortable Terminvergaben in den Rathäusern.

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Die Verwaltungen in Isernhagen und Burgwedel wollen den Bürgern mehr Service bieten.

Quelle: Archiv

Isernhagen. Übersichtlich, ohne lange Wartezeiten und mit der festen Zusage, dass der gewünschte Mitarbeiter auch vorbereitet da ist: So sollen Gespräche im Burgwedeler Rathaus ab Januar ablaufen. „Die Änderung der Sprechzeiten ist der erste Schritt dahin“, sagt Bürgermeister Axel Düker. Ab Neujahr wird die Verwaltung zwar nur noch montags und donnerstags von 8 bis 12 Uhr sowie dienstags von 14 bis 18 Uhr spontan zu erreichen sein. „Dafür kann sich jeder in den Fachämtern telefonisch oder online einen Termin geben lassen.“ Das garantiere ein effizienteres Arbeiten und geringe Wartezeiten für die Bürger.

Über kurz oder lang soll sich dieses System auch auf das Bürgerbüro ausweiten: „Dann könnte es zwei Schalter geben, die beispielsweise mit fester Terminvergabe arbeiten“, erklärt Düker - das Nummernziehen wäre vorbei. Ganz wolle die Stadt aber nicht auf den spontanen Besuch ihrer Bürger verzichten: „Es wird immer die Möglichkeit geben, auch ohne Termin vorbeizukommen.“ Nur ist das Zeitfenster dafür ab 2016 eben deutlich überschaubarer.

Das Bürgerbüro an der Fuhrberger Straße bleibt auch Anfang 2016 mittags weiter geschlossen, mittwochs sogar komplett. In Isernhagen dagegen ist der Personalengpass behoben. Ab Januar öffnet das Bürgerbüro im Erdgeschoss des Rathauses an der Bothfelder Straße wieder montags und dienstags von 8 bis 15.30 Uhr, mittwochs von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr - stets durchgängig. In der Gemeinde jedoch bleibt das Nummernziehen Pflicht: Wer sich vorab mit Fragen an das Team des Bürgerbüros wenden möchte, kann das unter Telefon (05 11) 6 15 33 00 oder per E-Mail an buergerbuero@isernhagen.de tun.

Beide Kommunen haben allerdings nicht nur den besseren Service für die Bürger im Blick, sondern wollen auch ihr eigenes Team entlasten: Burgwedel wie auch Isernhagen starten ins neue Jahr mit einem dritten Sozialarbeiter sowie weiterer personeller Verstärkung in der Flüchtlingsbetreuung.

Die Hundesteuer steigt

Die Politik hat es beschlossen – sowohl in Burgwedel als auch in Isernhagen werden Hundehalter ab Jahresbeginn tiefer in die Tasche greifen müssen. In Burgwedel werden für den ersten Hund nun 60 statt 45 Euro Steuern fällig, der zweite Hund kostet 80 statt 60 Euro. Hundehalter in Isernhagen müssen noch sehr viel höhere Steuern ab 2016 zahlen: Der Ersthund kostet nun 96 statt 84 Euro, der zweite Vierbeiner?180 statt 156 Euro. Aber es gibt auch Positives im Ausblick: Isernhagener werden für Sommer- und Winterdienst bei der Straßenreinigung nur noch 2,10 statt 2,44 Euro pro Meter Straßenfront zahlen. Auch die Gebühr für die Beseitigung des Schmutzwassers sinkt von 2,45 auf 2,35 Euro pro Kubikmeter. Die zweite Stufe der Kita-Gebühren-Erhöhung ist in Isernhagen für August geplant. „In Burgwedel werden wir auch darüber sprechen“, kündigt Bürgermeister Axel Düker an.

Von Carina Bahl

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