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ADFC fährt auf getrennten Wegen

Isernhagen/Burgwedel ADFC fährt auf getrennten Wegen

Zwei Jahre nach der Gründung der gemeinsamen ADFC-Ortsgruppe mit Burgwedel streben die Isernhagener jetzt nach Eigenständigkeit. Der Vorstand hat bereits für die Trennung votiert, die Mitglieder sollen am 8. Februar entscheiden.

Isernhagen. Als sich die kommunenübergreifende Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs vor zwei Jahren gegründet hat, konnte man schon aus dem Vollen schöpfen. Zu den rund 80 Burgwedelern und Isernhagenern, die zuvor über den Regionsverband organisiert waren, kamen seitdem noch 40 weitere Mitglieder hinzu. Radfahrbegeisterte aus beiden Kommunen sind heute in etwa gleich stark in der Ortsgruppe vertreten.

Die Idee, die Interessen der Fahrradfahrer künftig in zwei eigenständigen Ortsgruppen zu vertreten, stammt aus Isernhagen. Klaus-Jürgen Hammer aus Lohne, der bislang als Stellvertreter des Ortsgruppen-Sprechers Steffen Timmann aus Großburgwedel fungiert, erwartet davon einen Motivationsschub. Bislang sei es so, dass man bei Treffen häufig nicht mitdiskutieren könne, weil für Burgwedeler Themen schlichtweg die Ortskenntnis fehle. Und ohnehin sei die Arbeit bislang ziemlich Burgwedel-lastig, schildert Hammer die Unzufriedenheit der Isernhagener Mitglieder. „Wir gehen aber keineswegs im Zorn.“ Dennoch: Es gebe in beiden Kommunen aus Radfahrer-Sicht viel zu tun, gerade in Isernhagen habe die Politik eher die Autofahrer im Blick. „Wir haben genügend Aktive und hoffen auf ein effektiveres Arbeiten“, sagt der Lohner, der beim ADFC Isernhagen für den Sprecherposten kandidieren will.

„Die Isernhagener haben mehr Ehrgeiz entwickelt und fühlen sich stark genug“, meint Burgwedeler Timmann. Tatsächlich habe sich die ADFC-Ortsgruppe bislang mehr auf Burgwedeler Themen beschränkt - „wir haben aber dennoch gut zusammengearbeitet“. Von einer kleineren Ortsgruppe Burgwedel erwartet er, dass man ohne ganz große Rücksprache schneller agieren kann. „Das setzt sicherlich Energien frei.“ Der Stadt Burgwedel und der Gemeinde Isernhagen stellt Timmann ein mittelprächtiges Zeugnis aus: Beide Kommunen gäben sich durchaus Mühe, auch den Interessen von Radfahrern gerecht zu werden.

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