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Wohin mit der Grundschule Altwarmbüchen?

Isernhagen Wohin mit der Grundschule Altwarmbüchen?

Die Überlegung, die Grundschule Altwarmbüchen in die auslaufende Heinrich-Heller-Hauptschule umziehen zu lassen, entstand während der Planungen für die IGS. Eine Arbeitsgruppe macht sich nun für den Verbleib an der Bernhard-Rehkopf-Straße stark – und startet eine Umfrage.

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Karl Runkel, Sonja Schneider und Julia Olbrich wollen die Grundschule Altwarmbüchen am jetzigen Standort an der Bernhard-Rehkopf-Straße erhalten.

Quelle: Carina Bahl

Altwarmbüchen. Entschieden ist bisher nur eines: Es wird ab Sommer eine IGS in Isernhagen geben. Das moderne Gebäude der Hauptschule an der Jacobistraße, das die Gemeinde für mehr als 6 Millionen Euro hatte bauen lassen, wird somit spätestens 2022 leer stehen.

Bei der IGS-Planung tauchte daher ein Konzept auf: Die sanierungsbedürftige Grundschule an der Bernhard-Rehkopf-Straße solle an die Jacobistraße umziehen und dort einen Anbau erhalten. Am alten Standort könnte der Abrissbagger Platz für Wohngrundstücke machen. "Das ist noch nicht einmal politisch beraten“, betont Bürgermeister Arpad Bogya – macht aber gleichzeitig deutlich: "In den nächsten drei bis fünf Jahren wird es eine Entscheidung geben. Wer will schon fast 
7 Millionen Euro leer stehen lassen?“ Ein Verkauf des HHS-Gebäudes sei aber eher unrealistisch.

"Obwohl noch nichts beschlossen ist, scheint die Sache für alle klar zu sein“, kritisiert Grundschulleiter Karl Runkel. Eine Arbeitsgruppe, die sich aus Elternvertretern sämtlicher Kitas und der Grundschule in Altwarmbüchen gegründet hat, sehe das ganz anders. „Wir sind für die Sanierung am jetzigen Standort“, macht Runkel klar. Bis zu 2,5 Millionen Euro würde das die Gemeinde kosten.

Die besondere Lage im Zentrum, in direkter Nähe zum Schwimmbad, zur Feuerwehr, zur Kirche, zum Rathaus, zur Bücherei und zum Hort zeichne den Standort aus, betont Mitstreiterin Julia Olbrich. Das sei gerade für Unterrichtsgänge von Vorteil. Auch von der großen Aula würden andere Schulen nur träumen können. "Die Klassenräume in der Hauptschule sind hingegen alle zu klein“, betont Runkel und glaubt nicht daran, dass ein Anbau eine gute Lösung ist. "Die Gemeinde müsste eine komplett neue Schule bauen. Das würde nicht günstiger als eine Sanierung werden.“

Die AG hat sich jetzt zum Ziel gesetzt, den Elternwillen zu ermitteln. „Wenn die Mehrheit den Umzug möchte, stellen wir unsere Arbeit ein“, erklärt AG-Sprecherin Sonja Schneider. Sollten die meisten jedoch wie die AG selbst für den Verbleib am jetzigen Standort sein, dann werde man mit dem Ergebnis in die politische Diskussion gehen. "In vier Jahren brauchen wir damit nicht mehr kommen. Jetzt können wir vielleicht noch etwas beeinflussen.“ Bürgermeister Bogya stellt sich nicht dagegen: "Die AG darf Fragen, wen sie will. Wir nehmen die Antworten an.“ Aber: "Manchmal gibt es eben Zwänge, die letztlich die Meinung überwiegen.“

Umfrage beginnt am Montag

Welchen Standort wünschen Sie sich für die Grundschule Altwarmbüchen – den aktuellen an der Bernhard-Rehkopf-Straße oder die Alternative an der Jacobistraße? Mit dieser Frage wendet sich die Arbeitsgruppe ab Montag, 29. Februar, an alle Eltern in Altwarmbüchen. Die Umfragezettel liegen in den drei Kindertagesstätten und in der Grundschule aus – dort kann sie auch jeder abholen und ausfüllen, der sein Kind nicht irgendwo in Betreuung hat. Befragt werden Eltern von Kindern ab der Geburt bis einschließlich vierte Klasse. Die Befragung erfolgt anonym. Einsendeschluss für die Umfragebögen, die in den Kitas, bei den Elternsprechern und in der Grundschule abgegeben werden können, ist am Freitag, 11. März.

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Um diese beiden Standorte in Altwarmbüchen geht es.

Quelle: HAZ-Grafik: Llorens

Von Carina Bahl

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