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AWO-Kita soll Anbau für Krippe bekommen

Isernhagen AWO-Kita soll Anbau für Krippe bekommen

Der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder von einem Jahr bis zum Grundschulalter ebbt in Isernhagen nicht ab. Deshalb plant die Gemeinde jetzt zwei weitere Krippengruppen in Altwarmbüchen. Zeitgleich stellen die Grünen das Hortsystem infrage.

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Die Nachfrage nach Krippenplätzen steigt weiter in Isernhagen. Deshalb soll die AWO-Kita in Altwarmbüchen einen Anbau für zwei Krippengruppen bekommen.

Quelle: dpa/Symbolbild

Isernhagen. Betreuung kostet Geld. Viel Geld. Daraus machte Bürgermeister Arpad Bogya bei der Vorstellung des Haushaltes für 2016 kein Geheimnis. Die Personalkosten für Erzieher haben sich seit 2010 verdoppelt, die Investitionen für neue Kindertagesstätten lagen in den vergangenen Jahren in Millionenhöhe. Eine Wahl hat die Gemeinde dabei nicht - der Rechtsanspruch auf Krippen- und Kindergartenplätze zwingt Isernhagen dazu, räumlich und personell aufzustocken. „Wir haben Plätze für 70 Prozent aller Kinder im Krippenalter“, sagte Bogya. Aber die Tendenz zeige, dass in wenigen Jahren mindestens 90 Prozent aller Eltern Plätze in Anspruch nehmen werden.

Deshalb ist der nächste Neubau schon in Sicht. „Wir befinden uns gerade in Abstimmung mit der AWO, wie sich am Helleweg noch Platz für zwei Krippengruppen schaffen lässt“, sagte Bogya. An der bestehenden Kindertagesstätte könnte ein Anbau realisiert werden. Rund 760.000 Euro hat die Gemeinde für den Bau in der Finanzplanung veranschlagt. Eine Realisierung wäre „nach Bauchgefühl“, wie Bogya betont, wohl Ende 2017, eher 2018 möglich.

Einen Prüfauftrag zur Betreuung der Grundschüler möchten die Grünen jetzt von der Verwaltung bearbeitet wissen. „Krippen- und Kindergartenkinder werden älter, auch in der Grundschule sollte eine Betreuung am Nachmittag gewährleistet sein“, sagte Carmen Merkel im Rat. Die Hortplätze in der Gemeinde reichen nicht aus - die VHS und Eltern müssen mancherorts einspringen. Die Grünen wollen daher jetzt wissen, was eine Erweiterung der Horte oder Alternativen wie Ganztagsgrundschulen an Kosten und Aufwand für die Gemeinde bedeuten würden.

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