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Reaschüler zeigen Praktikumsergebnisse

Isernhagen Reaschüler zeigen Praktikumsergebnisse

Auch wenn sich bei der Praktikumsmesse am Montagnachmittag in der Realschule gern mehr Besucher hätten umschauen dürfen – ab Sommer stoßen Realschule und IGS in ihrem gemeinsamen Gebäude vormittags platzmäßig an ihre Grenzen.

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Die Realschüler zeigen in den Klassenräumen, was sie während ihres Praktikums erlebt haben.

Quelle: Jara Urban

Isernhagen. „Im neuen Schuljahr ist jeder Raum als Klassenzimmer belegt“, sagt der gemeinsame Schulleiter Jens Könecke. Im Schuljahr 2018/2019, wenn zwei Realschulklassen aufhören, aber vermutlich wieder vier IGS-Klassen starten werden, reichen die Räume am Helleweg nicht mehr aus. Die Gemeinde als Schulträger will die Realschule deshalb 2018 ins Gebäude der ebenfalls auslaufenden Hauptschule an der Jacobistraße umziehen lassen. „Zum Glück erfahren wir das frühzeitig“, so Könecke – denn ein solcher Umzug sei „eine größere Operation“. Auch mit Blick aufs Personal ist Planung nötig, denn die Kollegien von Realschule (derzeit 15 Lehrer) und IGS (9) helfen sich gegenseitig aus, momentan beispielsweise beim Sport- und Französischunterricht. Man werde aber nicht umhinkommen, dass Lehrer auch mal zwischen den Schulen hin- und herwechselten, sagt Könecke. „Das geht aber dann nur in den großen Pausen.“

Bei der Praktikumsmesse haben die Realschüler am Montagnachmittag vorgestellt, was sie bei ihren zweiwöchigen Einblicken ins Berufsleben erfahren hatten. Nach ihrem Praktikum bei der Polizei weiß Lara (14) schon ganz genau, dass sie später im Kriminaldienst arbeiten möchte. Sie war auf einer Streifenfahrt dabei und hatte einen Einsatz wegen häuslicher Gewalt miterlebt. Als pharmazeutisch-technischer Assistent durfte Christian (16) sogar selbst Salben herstellen. Dass er später den Beruf des Apothekers anstreben wird, kann er sich jetzt besser vorstellen. Auch Laura (15) hatte sich während ihres Praktikums in einer Buchhandlung wohlgefühlt: „Ich bin einfach gern von Büchern umgeben.“ Maurice (16), selbst Motorradfahrer, hat sich als Kraftfahrzeugmechaniker versucht – eine Richtung, in die es für ihn beruflich auf jeden Fall gehen soll. Zweimal hatten die Neuntklässler in diesem Schuljahr die Möglichkeit, dem Schulalltag zu entfliehen und Eindrücke von der Berufswelt zu gewinnen. Zusätzlich zu den Tages- und Abschlussberichten waren die Jugendlichen gehalten, die Berufe, in denen sie gearbeitet hatten, anhand eines selbst gestalteten Plakates und eines Vortrags ihren Mitschülern und interessierten Eltern bei der Messe zu präsentieren.

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Von Frank Walter und Jara Urban

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