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Kulturverein blickt auf erfolgreiches Jahr

Isernhagen Kulturverein blickt auf erfolgreiches Jahr

Meilenweit kein freier Parkplatz und eine rappelvolle Kulturscheune, in der sich Hunderte eng angekuschelt in vorweihnachtliche Stimmung bringen: Was der Isernhagenhof-Kulturverein mit seinem „Advent auf dem Hof“ am Wochenende erlebte, kann als symptomatisch für 2016 gelten.

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Der Adventsmarkt im Isernhagenhof ist am Wochenende mehr als gut besucht. Freie Parkplätze sind an beiden Tagen Mangelware.

Quelle: Carina Bahl

Isernhagen F.B.. „Das war ein richtig gutes Jahr“, sagt Bianca Naujoks vom Kulturverein mit Blick auf das zufriedene Publikum. Ob Konzerte, Kabarett oder der sensationelle Auftritt von Gitte Haenning, der sogar das halbe dänische Konsulat in die erste Reihe gelockt hatte: Der Kulturverein weiß inzwischen, was die Isernhagener wollen – und auch, was nicht: „In den Ferien bieten wir nichts mehr an“, nennt Naujoks ein Beispiel. „Und Jazz und Soul sind besser im KulturKaffee aufgehoben. Da bekommen wir den Isernhagenhof nicht mit voll.“

Voll? Das war in den vergangenen Jahren sehr relativ zu verstehen. Den Kauf der von der Bauaufsicht geforderten Lüftungsanlage schob die Gemeinde immer wieder vor sich her – bis 2017: 250 000 Euro finden sich im Haushalt, um diese einzubauen. „Dann müssen wir die Besucherzahlen endlich nicht mehr drosseln“, sagt Naujoks. Ohne die Lüftungsanlage dürfen maximal 250 Besucher auf den Stühlen Platz nehmen.

Die schwarze Null, die seit Jahren das Ziel für die Jahresbilanz war, wird es diesmal nicht werden: „Dieses Jahr werden wir bestimmt genug übrig haben, um uns ein eigenes Mischpult zu kaufen“, sagt Naujoks. Und nicht nur das: Mit großen Namen will der Kulturverein weiterhin auf sich aufmerksam machen – Konstatin Wecker ist bereits für August gebucht, „mit zwei, drei anderen Größen laufen noch die Verhandlungen“.

Aber auch Kunsthandwerk wie am Wochenende lockt inzwischen die Scharen – da störte es auch nicht, dass die Musik ausgeschaltet blieb. „Totensonntag“, erklärt Naujoks. „Musik ist da verboten.“

Von Carina Bahl

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