Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Auch Rettungsschnitt erhält
 Bäume nicht

Isernhagen Auch Rettungsschnitt erhält
 Bäume nicht

Was ist Ursache, was Wirkung? An der Straße Großhorst in Kirchhorst scheiden sich da offenbar die Geister. Nach Ansicht von Ortsratsmitglied Thomas Mazur (parteilos) hätten Bauhofmitarbeiter einige japanischen Kirschen dort „derart beschnitten, dass zwischenzeitlich drei Bäume eingegangen sind und auch schon beseitigt wurden“.

Voriger Artikel
Wo klemmt es bei den Buslinien?
Nächster Artikel
Ehefrau schildert Martyrium

An der Kirschbaum-Allee an der Straße Großhorst klaffen Lücken – die Monilia-Krankheit hatte die Bäume befallen, einige Exemplare waren nicht mehr zu retten.

Quelle: Frank Walter

Kirchhorst. Seine und die Erwartung weiterer Anlieger: Die Bäume sollten noch in diesem Herbst ersetzt werden, so dass diese historische Allee wieder hergestellt werde – was Mazur in seinem Antrag zudem mit der Aufforderung verband, dass die Mitarbeiter im Baumschnitt trainiert werden sollten. In der Ortsratssitzung am Mittwochabend in Kirchhorst kamen solche Äußerungen nicht gut an. Laut Verwaltung sei das Beschneiden keineswegs die Ursache des Absterbens. Vielmehr habe die Monilia-Krankheit die Bäume befallen. Die Mitarbeiter hätten versucht, sie mit einem „Rettungsschnitt“ zu erhalten – ohne Erfolg.

Mazurs Wunsch, dass die wahrscheinlich 45 Jahre alte Kirsch-Allee mit ihrer rosafarbenen Blüte durch das Nachpflanzen neuer Kirschbäume erhalten bleibe, erteilte Verwaltungsmitarbeiterin Claudia Halfen eine Absage: Kirschen kämen wegen der Gefahr, ebenfalls von der Krankenheit befallen zu werden, nicht in Frage. „Unserer Betriebshof hat das Fachwissen und die Kompetenz, der kümmert sich um den Ersatz.“

Von Frank Walter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sm6e19282awue1xchg
Wo ist der Hydrant? App weist den Weg

Fotostrecke Isernhagen: Wo ist der Hydrant? App weist den Weg