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AfD strebt in die Gemeinderäte

Burgwedel/Isernhagen/Langenhagen/Wedemark AfD strebt in die Gemeinderäte

Die etablierten Parteien und Wählergemeinschaften in Burgwedel, Isernhagen, Wedemark und Langenhagen müssen sich auf einen neuen Mitbewerber einstellen: Die Alternative für Deutschland (AfD) will sich am 11. September in allen vier Kommunen zur Wahl stellen.

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Ratsmandate strebt die AfD bei der Kommunalwahl in Burgwedel, Isernhagen, Langenhagen und der Wedemark an.

Quelle: Symbolbild

Isernhagen. Der Wahlvorschlag erreichte das Rathaus in Isernhagen vor wenigen Tagen: Ein Altwarmbüchener und ein Kirchhorster wollen dort für die AfD in den Rat der Gemeinde einziehen. Da die AfD bislang nicht in diesem Gremium vertreten ist, benötigt sie nach Auskunft von Ordnungsamtsleiter Michael Niederhausen 30 Unterstützerunterschriften, um zur Wahl zugelassen zu werden. Die Daten der Unterzeichner werden dann geprüft, ehe der Wahlausschuss am 26. Juli öffentlich verkündet, welche Parteien und Wählergemeinschaften letztlich zur Kommunalwahl im Herbst antreten dürfen.

Dieses Prozedere ist auch auf Burgwedel, die Wedemark und Langenhagen zu übertragen – denn auch dort will die Alternative für Deutschland laut ihres Kreisvorsitzenden Hannover-Land, dem Lehrter Stefan Henze, in die Stadträte beziehungsweise den Gemeinderat einziehen. „Auch dort werden wir zur Wahl antreten, auch dort haben wir Kandidaten gefunden“, sagt Henze – und zwar für alle Wahlbereiche, wie er versichert. Gerade sei man dabei, in Langenhagen massiv Unterschriften zu sammeln. Anschließend werde man in den anderen Kommunen aktiv werden. Ob die AfD auch versuchen wird, in den vier Nordkommunen in den ein oder anderen Ortsrat als unterstes politisches Gremium einzuziehen, steht laut Henze derzeit noch nicht fest – dafür wären dann weitere Unterstützerunterschriften aus dem jeweiligen Ortsteil nötig, in Isernhagen beispielsweise 20 Stück pro Ortsrat.

Im hannoverschen Umland verfügt die AfD eigenen Angaben nach über rund 175 Mitglieder. Auf kommunaler Ebene existierten bislang vier Stadtverbände, weitere seien in Planung – auch ein Stadtverband für Langenhagen, wo man laut Henze „gut vertreten“ sei.

Von Frank Walter

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