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44 Prozent mehr Leser in Gemeindebücherei

Altwarmbüchen 44 Prozent mehr Leser in Gemeindebücherei

Die Gemeinde sucht aktuell per Stellenausschreibung eine Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste für die Bücherei im Zentrum Altwarmbüchens. Doch dahinter steckt kein Personalwechsel – ganz im Gegenteil: „Wir stocken auf“, sagt Bürgermeister Arpad Bogya.

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Büchereileiterin Dorothea Grandjean soll Verstärkung bekommen, um den Besucheransturm zu bewältigen.

Quelle: Carina Bahl

Altwarmbüchen. Der Zulauf am neuen Standort vis à vis des Rathauses sei immens. „Wir hatten von Anfang an gewusst, dass wir personell knapp besetzt sind, aber wir wollten erst einmal schauen, wie es anläuft nach dem Umzug“, sagt Amtsleiterin Silvia Voltmer. Anlaufen ist wohl jetzt nicht mehr das passende Wort – überlaufen wird die Bücherei aktuell. „Wir haben 44 Prozent mehr Leser seit Eröffnung gewonnen“, bringt es Voltmer auf den Punkt. Vor allem dienstags sowie donnerstags während des Wochenmarktes sei der Andrang kaum zu bewältigen mit aktuell nur zwei Kräften in der Bücherei.

Ärgerlich findet die steigenden Personalkosten aber niemand. „Schön, dass alle Skeptiker, die gesagt haben, mit dem Umzug des Zentrums werde sich an der Besucherfrequenz in der Bücherei nichts ändern, Unrecht hatten“, sagt Bogya. Die Entscheidung, die Bücherei aus dem „Exil“ am Helleweg wegzuholen, sei richtig gewesen. „Jetzt gibt es Laufkundschaft“, beschreibt es Voltmer. Auch viele Senioren, die sich einfach zum Zeitung lesen in die Bücherei setzten, finden sich unter den neuen Kunden. „Es ist ein kleiner Treffpunkt geworden.“

Eine Ausweitung der Öffnungszeiten sei aber trotz des großen Zuspruches vorerst nicht in Planung. „Dann bräuchten wir ja noch mehr Personal“, betont Bogya, dass man schon die Finanzen im Blick behalten müsse. Dafür sollen jetzt die Schulen und Kitas wieder mehr in den Fokus rücken: „Wir haben jahrelang dafür geworben, die Schulen und Kitas mit Einführungen in die Bücherei an das Thema heranzuführen“, sagt Voltmer. „Jetzt standen sie Schlange, und uns fehlte das Personal.“ Das soll sich möglichst schnell mit der zusätzlichen Fachkraft ändern.

Von Carina Bahl

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