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Förderbescheid mobilisiert 2 Millionen Euro

Altwarmbüchen Förderbescheid mobilisiert 2 Millionen Euro

Mit 1,3 Millionen Euro werden Bund und Land die Neugestaltung des Altwarmbüchener Zentrums in den nächsten drei Jahren bezuschussen. Karin Beckmann, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, überbrachte den Bescheid persönlich.

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Landesbeauftragte Karin Beckmann hat den Förder
bescheid für die Neugestaltung des Altwarmbüchener Zentrums dabei - kein Wunder, dass Bürgermeister Arpad Bogya strahlt.

Quelle: Martin Lauber

Isernhagen. Während Bürgermeister Arpad Bogya versuchte, sich den Riesenbetrag in Geldscheinen vorzustellen, und eine Ziehharmonika-Bewegung vollführte, vertiefte sich Bauamtschefin Heike Uphoff zufrieden lächelnd in den Text des wahrhaft kostbaren Zuwendungsbescheides. Immerhin hat die Kommune viele Jahre vergebens auf Städtebauförderungsmittel gewartet, bevor in diesem Mai endlich die gute Nachricht kam.

Mit Anträgen zum überdimensionierten „Stadtumbau West“ war Isernhagen seit 2009 mehrfach gescheitert. Aber für das Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ erfüllten die aktuellen Pläne für eine attraktivere Ortsmitte beiderseits der Bothfelder Straße die Kriterien genau. „Wenn man erst mal drin ist, hat man die Möglichkeit und auch Planungssicherheit, seine Konzepte umzusetzen“, versicherte Landesbeauftragte Beckmann bei ihrem Antrittsbesuch im Altwarmbüchener Rathaus.

Als erste Tranche stünden der Gemeinde nun 520.000 Euro zur Verfügung, die sie bei Bedarf noch dieses Jahr verbauen könne. Inklusive möglicher Folgeanträge beträgt das Fördervolumen sogar 1,3 Millionen Euro von Bund und Land, die Investitionen in Höhe von rund 2 Millionen Euro auslösen sollen - da ja auch die Gemeinde selbst ein Drittel beizusteuern hat.

Obwohl Altwarmbüchens Zentrum mit kaum 25 Jahren relativ jung sei, gebe es optische, organisatorische und verkehrstechnische Disharmonien beiderseits der Bothfelder Straße, die jetzt dank der Förderung beseitigt werden könnten, freute sich Bogya. Dabei würden die Bürger mit ins Boot geholt - wie aktuell bei der Auswahl des Pflasters so auch später zu den Themen Licht oder Baumpflanzungen.

„Eine aktive Bürgerbeteiligung“ über die Arbeitsgemeinschaft Zentrum (ZAG) hinaus stellte auch die Bauamtsleiterin in Aussicht: Akzeptanz sei wichtig, damit auch Private im Zentrumsbereich mit eigenen Investitionen mitziehen. Potenziale für eine Wiederbelebung seien reichlich vorhanden.

Karin Beckmann, deren Behörde erst seit 2014 existiert, sagte der Gemeinde für die Zentrumssanierung eine intensivere Beratung zu, als dies dem früher für Städtebauförderung zuständigen Sozialministerium möglich gewesen wäre.

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