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Fernsehteam im Schlepptau

Altwarmbüchen Fernsehteam im Schlepptau

Das Modell vom Altwarmbüchener Ortskern, das Janusz Dymurskiangefertigt hat und das ab sofort im A2-Center bewundert werden kann, ist zwar sehenswert. Dass bei der Eröffnung am Montagabend allerdings sogar ein TV-Team vorbeischaute, lag einzig und allein am jungen Altwarmbüchener Ortsbürgermeister Philipp Neessen.

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Modellbauer Janusz Dymurski (von links), Bürgermeister Arpad Bogya, Centermanager Christian Danne und Ortsbürgermeister Philipp Neessen betrachten das Altwarmbüchen-Modell.

Quelle: Frank Walter

Altwarmbüchen. Der Montag und Dienstag waren für Philipp Neessen strikt durchgeplant. Beim Besuch zum 90. Geburtstag, als ehrenamtlicher Gassigänger im Tierheim Krähenwinkel, am Ortskern-Modell im A2-Center, beim Treffen mit Freunden im Restaurant, beim See-Spaziergang mit seinen eigenen Hunden, dann das Gespräch im Rathaus und abends noch die Ortsbürgermeister-Sprechstunde – und immer die Redakteurin und den Kameramann im Schlepptau.

Dass es SPD-Mann Neessen mit seinen 21 Jahren zum Ortsbürgermeister gebracht hat und er damit niedersachsenweit der Jüngste in diesem Amt ist, hatten die HAZ, die Boulevardpresse und manches Online-Portal bereits vor Monaten gewürdigt. Mit Verspätung hat diese Besonderheit jetzt auch den Fernsehsender ProSieben auf den Plan gerufen: Für die Boulevard-Sendung „Taff“ dreht eine Produktionsfirma derzeit an einer bundesweiten Serie über junge aufstrebende Deutsche – und Neessen soll als einziger Jungpolitiker dabei eine tragende Rolle spielen.

Ein bisschen gewöhnungsbedürftig sei es schon, derart in den medialen Fokus zu rücken – nach den Presseberichten habe ihn der ein oder andere Bekannte schon ein wenig gefoppt damit, berichtete Neessen. Warum hat er sich trotzdem entschieden, dem Fernsehteam zuzusagen? Er wolle jungen Leuten Mut machen, sich zu engagieren, sagt Neessen, wie Politiker das so sagen – „und es ist ja auch ganz witzig, sich selbst im Fernsehen zu sehen“. Arpad Bogyas Respekt hat sich der junge Ortsbürgermeister auf jeden Fall schon mal verdient: „Ich hab’ Dich über den Klee gelobt“, rief Isernhagens Bürgermeister Neessen zu, nachdem er selbst dem Kamerateam kurz Rede und Antwort gestanden hatte.

Die Leute vom Fernsehen rückte dann auch gleich das Modell des Altwarmbüchener Ortskerns in Szene. Ein Jahr lang hatte Janusz Dymurski, der erst seit drei Jahren in Altwarmbüchen wohnt, aus Styropor, Plastik und weiteren Materialien den Bereich zwischen Stadtbahnlinie, Hannoversche Straße und Farrelweg detailgetreu nachgebaut. Rund 1400 kleine Bäume, 200 Mini-Autos und sogar das „Blaue Band“ auf dem Rathausplatz komplettieren den Plan, für dessen Verwirklichung der begeisterte Hobby-Modellbauer Satellitenbilder ausgemessen und auch die Häuserhöhen berücksichtigt hatte. „Ein Stockwerk entspricht drei Millimetern“, sagte Dymurski.

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Von Frank Walter

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