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Wenn Papa ein Geizhals ist

Altwarmbüchen Wenn Papa ein Geizhals ist

Die Theater-AG des Gymnasiums Isernhagen hat am Mittwochabend die Premiere des berühmten Molière-Stücks „Der Geizige“ gefeiert. Die 20 Schüler der Jahrgänge sechs bis zwölf unter Leitung von Henning Bigalski-Böhmer lieferten ein rasantes Schauspiel mit extrem viel Text und Emotionen ab.

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Die Darsteller spielen auch mitten im Publikum.

Quelle: Gabriele Gerner

Altwarmbüchen. Man hat es schon nicht leicht, wenn der Vater ein vermögender Geizhals ist, der jedem misstraut und nichts anderes als die Sicherung seines Vermögens im Sinn hat. Die Geschwister Élise und Cléante leiden sehr unter den Attitüden ihres Vaters Harpagon, mit dem sie seit dem Tod der Mutter allein leben. Nun hat Harpagon auch noch Heiratspläne für beide – ungeachtet dessen, dass ihre Herzen für andere Menschen schlagen.

Die Theater-AG des Gymnasiums Isernhagen hat am Mittwochabend die Premiere des berühmten Molière-Stücks „Der Geizige“ gefeiert. Die 20 Schüler der Jahrgänge sechs bis zwölf unter Leitung von Henning Bigalski-Böhmer lieferten ein rasantes Schauspiel mit extrem viel Text und Emotionen ab. Sophie Wehner glänzte in der Rolle der Élise, und Ben Matz spielte überzeugend den oft verzweifelten Cléante. Harpagon wurde wegen der Textmasse von sieben Akteuren dargestellt.

Als besonders witzig empfand das Publikum eine Szene, die vom Originaltext abwich: Thies Haßmann lieferte eine grandiose Anspielung auf den berühmten Wutanfall Klaus Kinskis bei den Dreharbeiten zu „Fitzcarraldo“. Überhaupt wussten die Zuschauer das junge Ensemble für ihr neues Stück zu feiern – jedes Jahr weiß die AG zu überzeugen, nicht zuletzt dank ihrer Kostüme.

Von Gabriele Gerner

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