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Autobahnbaustellen trüben das Geschäft

Isernhagen Autobahnbaustellen trüben das Geschäft

Mit seiner verkehrsgünstigen Lage wirbt das A2-Center im Gewerbegebiet Altwarmbüchen normalerweise gern. Doch normal stellt sich die Situation für Händler und Kunden derzeit selten dar: Meist stehen die Einkaufswilligen auf der namensgebenden Autobahn im Stau. Das wirkt sich auf den Umsatz aus.

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Die Behinderungen durch die Sanierungsarbeiten an der A 2 schlagen sich für das A2-Center und Real in Umsatzeinbußen nieder.

Quelle: Sibylle Heine

Altwarmbüchen. „Die A 2 ist eine schwierige Autobahn“, sagt A2-Center-Manager Christian Danne lakonisch. In Sichtweite der Geschäfte erneuern Arbeiter derzeit die Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Berlin, die für Staus und Verkehrsbehinderungen sorgt. Die Anschlussstelle Bothfeld bleibt bis zum 24. August gesperrt. Danne kennt die Folgen der momentan erschwerten Erreichbarkeit seines Einkaufscenters, dessen Einzugsgebiet im Dreieck Langenhagen, Hildesheim, Celle liegt: „Kunden aus Richtung Westen müssen zum Beispiel schon in Höhe von Herrenhausen wissen, dass sie die ganz rechte Spur nutzen müssen, um sich rechtzeitig für die Abfahrt Lahe einzufädeln“, erklärt er. Damit aber stellen sich die Kunden in den täglichen Lastwagen-Stau, denn die großen Fahrzeuge dürfen eben nur diese Spur befahren – ein Ausweichen gibt es für Personenwagen dann an keiner Stelle mehr. Sie müssen sich entweder durch die Orte nach Altwarmbüchen schlängeln oder anstehen. Das schreckt offenbar ab: „Wir haben geschätzt zehn Prozent weniger Kunden im Vergleich zum Vorjahr.“ Danne rechnet wegen der Autobahnbaustellen mit fünf Prozent Gewinneinbußen.

Denn auch für Autos aus Richtung Osten vermelden die Nachrichten fast täglich einen Stau der Lastwagen wegen der Baustelle. Das wiederum wirkt sich auf die A 37 aus: Autofahrer aus Celle stellen sich dort an, um überhaupt auf die A 2 fahren zu können. Damit blockiert die Baustelle an manchen Tagen gleich drei Zufahrten zum Center.

Real-Geschäftsleiter Herbert Zieske sieht sein Geschäft ebenfalls beeinträchtigt. Kunden aus größerer Entfernung kämen seltener oder gar nicht, hat er beobachtet. Er selbst wohnt in Hannover-Linden und meidet die A 2 auf dem Weg zur Arbeit: „Ich fahre durch die Stadt und über den Messeschnellweg. Das läuft wegen der Schulferien zurzeit gut.“ A2-Center-Verkäuferin Kristina Butjan kann den Staus auf der A 2 indes nicht ausweichen. Sie wohnt in Letter und steht trotzdem manchmal schon morgens um 6 Uhr in irgendeiner Autoschlange. Wie Stammkunde Richard Pakula wartet sie sehnsüchtig auf den Oktober, wenn die Bauarbeiten beendet sein sollen.

Unter den Nutzern des Shopping-Centers gibt es allerdings auch viel Verständnis für die A-2-Sanierungsmaßnahmen. Kunden aus Peine, Hänigsen und Bothfeld sagen übereinstimmend, dass diese Arbeiten natürlich gemacht werden müssten. „Wir fühlen uns beeinträchtigt“, versichert ein junger Hannoveraner, „aber wir klagen auf hohem Niveau“.

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