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Arpad Bogya geehrt

Isernhagen Arpad Bogya geehrt

Arpad Bogya ist nicht nur seit 20 Jahren Hauptverwaltungsbeamter, wofür er am Montagabend geehrt wurde. Er hat nach eigener Überzeugung auch die skurrilsten Amtsperioden weit und breit.

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Uwe-Peter Lestin vom Städte- und Gemeindebund (links) und der Ratsvorsitzende Oliver Mengershausen (rechts) nehmen die Geehrten Arpad Bogya (von links), Manfred Möller und Günter Leydecker in die Mitte.

Quelle: Frank Walter

Isernhagen. Bogya war von 1995 an sechs Jahre als Gemeindedirektor, danach dann dreimal die Wahl zum Bürgermeister für zunächst fünf, dann acht und aktuell sieben Jahre. Das gebe es definitiv nicht so häufig, sagte er mit einem Grinsen.

15, 20, 30 Jahre - das sind am Montag die ausschlaggebenden Zahlen des Abends gewesen. Traditionell bildete die Pfefferkuchensitzung des Rates den launigen Abschluss des Sitzungsjahres, und wie stets standen dabei Ehrungen im Mittelpunkt.

Uwe-Peter Lestin, Vizepräsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, war es vorbehalten, die Leistungen seines Präsidiumskollegen Bogya zu würdigen. „Deine Arbeit hier ist erfolgreich“, sagte Lestin mit Blick auf die gewonnenen Wahlen - als Gemeindedirektor durch das Votum des Rates, danach dreimal durch die Abstimmung der Bürger. Und dabei sei es nicht immer leicht, dieses Amt so auszuführen, dass die Menschen sich mitgenommen fühlten. Als Anerkennung überreichte er Bogya die silberne Ehrennadel, Gold gebe es dann erst für 25 Jahre. „Schau’n wir mal“, entgegnete der Bürgermeister mit einem breiten Lächeln - wenn die Gesundheit mitmache, wolle er nichts ausschließen.

Um seinerseits die goldene Ehrennadel des Städte- und Gemeindebundes zu erhalten, müsste N.B.s stellvertretender Ortsbürgermeister Günter Leydecker sogar noch weitere zehn Jahre kommunalpolitisch tätig sein. „Bürgermeister haben da einen gewissen Bonus“, scherzte Lestin. Die 30 Jahre, die Leydecker bereits im Ortsrat und zeitweise auch im Rat mitgearbeitet hat und die ihm jetzt die silberne Ehrennadel einbrachte, sind allerdings auch schon bemerkenswert. „Ausgesprochen selten“ sei das, lobte Bogya den Sozialdemokraten.

Dritter im Bunde war Manfred Möller, langjähriger Lehrer am Gymnasium. Seit 1994 arbeitet er für den Schülerkontakt nach Sri Lanka, woraus 2004 nach der Tsunami-Katastrophe ein Hilfsprojekt resultierte. Ein Jahr zuvor hatte Möller zudem den Vorsitz des Vereins Internationale Begegnungen Isernhagen (IBI) übernommen, der den Kontakt zu Isernhagens Partnerstädten in Europa hält. 2008 hatte Möller bereits das Bundesverdienstkreuz erhalten. „Wir hinken also hinterher“, meinte Bogya mit einem Augenzwinkern, als er ihm die silberne Ehrennadel der Gemeinde ans Revers steckte.

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