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Auf den Spuren der Torfstecher

Altwarmbüchen Auf den Spuren der Torfstecher

Zusätzliche Sponsoren und neue Aussteller: Das 15. Moorfest lässt bei Ortsbürgermeisterin Marlis Helfers und dem Organisationsteam vor allem Zufriedenheit zurück.

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Uta Hintz erklärt Havin (8, von links), Dinya (6), Decan (2) und ihrem Vater Ömer Tüzün ein altes Kochgerät.

Quelle: Remmer

Isernhagen. „Ich habe so viele Wetter-Apps auf meinem Handy, und alle sagen, dass es ab 16 Uhr konstant trocken bleibt“, zeigte sich Marlis Helfers am Sonnabendnachmittag zuversichtlich. So ganz stimmten die Prognosen auf dem Mobiltelefon der Ortsbürgermeisterin dann leider doch nicht, und der eine oder andere Regenguss sowie heftige Windböen machten deutlich, dass der Sommer sich langsam verabschiedet und der Herbst vor der Tür steht. Den mehreren Hundert Besuchern des Moorfestes machte das allerdings nichts aus. Mit Schirm und Mütze ausgestattet amüsierten und informierten sie sich an den zahlreichen Ständen von Vereinen, Verbänden und ortsansässigen Geschäften. „Ich bin stolz darauf, dass so viele ehrenamtlich in ihrer Freizeit mitmachen“, lobte Helfers. Das Moorfest sei immer eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Was 2002 von der damaligen Ortsbürgermeisterin Monika Dehmel aus der Taufe gehoben wurde, habe sich inzwischen als fester Termin etabliert, der weit über Altwarmbüchen hinaus Bekanntheit erlangt habe. Deswegen werde es auch im kommenden Jahr wieder ein Moorfest geben.

Zum ersten Mal dabei war der Verein Nordhannoversches Bauernhausmuseum aus Isernhagen N.B. „Die Resonanz und das Interesse der Besucher sind groß“, sagten Uta Hintz und Inge Hanslik vom Verein, die bereitwillig alle Fragen beantworteten. Vor allem die gezeigten Gerätschaften zum Thema Moor wie Moorstiefel und Pferdeschuhe, die an die Arbeit der Torfstecher im Moor erinnerten, zogen die Blicke der Vorbeikommenden auf sich.

Als weiterer Publikumsmagnet entpuppte sich ein 30 Kubikmeter Wasser fassender mobiler Pool, den der Altwarmbüchener Tauchclub bereits am Freitagabend am Eingang der Fußgängerzone aufgestellt und auf behagliche 22 Grad geheizt hatte. „Den haben wir die ganze Nacht bewacht“, berichtete Elke Steingrube vom ATC, die den Tauchnachwuchs im Becken geduldig in die ersten Schritte des Tauchsports einwies.

Auch die Rollstuhlsportgemeinschaft Rolling Chairs nutzte das Moorfest dazu, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Jeder, der wollte, konnte unter Anleitung des Vereinsvorsitzenden Werner Hinz einmal versuchen, im Rollstuhl sitzend einen Basketball in den Korb zu werfen.

Von Sandra Remmer

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