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Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren

Isernhagen Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren

Aufräumen nach dem Sturmtief: „Xavier“ hat den Isernhagener Feuerwehren, dem Baubetriebshof und privaten Grundbesitzern reichlich Arbeit hinterlassen. Die Beseitigung aller Schäden dürfte Tage dauern.

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Von der Drehleiter aus sägen Feuerwehrleute Äste ab, die auf die Leitungen der Stadtbahn an der Kircher Straße in Altwarmbüchen zu fallen drohen.

Quelle: Feuerwehr

Isernhagen. Kräftig am Aufräumen war am Freitagmorgen beispielsweise Dirk Adamiak mit seinen Kollegen vom Gartenbetrieb Florus in Isernhagen H.B. Mit einer Kettensäge kürzte er Stück für Stück eine zuvor etwa zwölf Meter hohe Pappel, die beim Umkippen viele Baumschulpflanzen unter sich begrub. „Weil wir für heute zum Apfelfest eingeladen haben, mussten wir schnell alles sauber machen“, sagte Mitarbeiterin Alexandra Plachetta.

Sturmtief „Xavier“ sorgte am Donnerstag in der gesamten Gemeinde für Verwüstungen. Bis 0.30 Uhr in der Nacht zu Freitag war die Feuerwehr im Einsatz. Am Sieversdamm in H.B. beispielsweise war eine 20 Meter hohe Kiefer auf ein Haus gekippt. Um den Koloss zu bergen und zu zerlegen, benötigten die Helfer einen Kran. „Der Feuerwehrkran aus Hannover wurde im Stadtgebiet gebraucht“, sagte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Oliver Behnsen. Nach langer Suche sei dann um 21 Uhr ein Kran aus Garbsen gekommen. Die Arbeiten unter Flutlicht dauerten dreieinhalb Stunden.

Zu insgesamt 72 Einsätzen rückte die Feuerwehr von Donnerstag- bis Freitagmittag aus, 90 Ehrenamtliche waren im Einsatz. Behnsen zog eine positive Bilanz: Trotz der Ferienzeit sei die Feuerwehr bei dieser Personalstärke gut besetzt gewesen.

Laut Gemeindesprecherin Svenja Theunert sind alle Mitarbeiter des Baubetriebshofes nach dem Sturm am Donnerstag bis in die Abendstunden weiter im Einsatz geblieben und in allen Ortschaften tätig gewesen. Sie beseitigten akute Schäden, um die Verkehrssicherheit zu garantieren. „Die Beseitigung aller Sturmschäden wird allerdings noch einige Tage in Anspruch nehmen“, so Svenja Theunert.

Darunter leidet auch die Leichtathletiksparte des TuS Altwarmbüchen, sie hat ihren für Sonnabend, 7. Oktober, geplanten Volkslauf am Altwarmbüchener See am Freitag kurzfristig absagen müssen. Viele umgestürzte Bäume blockieren die Laufstrecke, die Gemeinde hat den Weg gesperrt. „Alles war vorbereitet, mehr als 300 Teilnehmer waren angemeldet“, sagte Abteilungsleiter Hartmut Fischer. Für die hochmotivierten Helfer sei die erste Absage im 16. Veranstaltungsjahr sehr schade, außerdem fehlten so einige Einnahmen. Weil eine Verlegung des Seelaufs nicht möglich ist, werden die Läufer erst wieder im Oktober 2018 zum Rennen am Seeufer starten können.

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Von Katerina jarolim-vormeier

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