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Bau des Legehennenstalls beginnt

Kirchhorst Bau des Legehennenstalls beginnt

60 Lastwagengespanne mit Mutterboden sind die Vorboten für den Bau des lange umstrittenen Legehennenstalls in Kirchhorst. Geht alles glatt, sollen die 6000 Tiere im Oktober einziehen.

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Der Mutterboden für den Unterbau des Legehennenstalls wird am Feldweg in Verlängerung der Straße Grashöfe nur zwischen
gelagert.

Quelle: Frank Walter

Isernhagen. Schaut man sich in Verlängerung der Straße Grashöfe um, dann könnte man meinen, dass Gorden Gosch seinen Hühnerstall direkt am landwirtschaftlichen Weg und damit deutlich dichter an der Bebauung als bislang kommuniziert errichten lassen will. Tatsächlich werden die mehr als 1000 Tonnen Mutterboden, die Fuhrwerke seit einigen Tagen aus Burgdorf herankarren, dort nur zwischengelagert, weil die Lastwagen den Acker nicht befahren können. Die Erde soll einerseits als Unterbau für die Zuwegung zum Hühnerstall, die Tag um Tag in die Länge wächst, dienen, andererseits aber auch der Bodenplatte selbst als Unterfütterung. Errichtet wird der Stall wie geplant ein ganzes Stück nördlich der Asphaltpiste, wo jetzt schon Pfähle den Bauplatz markieren.

Nachdem die Region den Bauantrag der Familie Gosch im November genehmigt hatte, steht jetzt die Statikprüfung an. Anschließend sollen die Betonarbeiten ausgeschrieben und dann zügig die Bodenplatte gegossen werden. Der Innenausbau ist schon vergeben. „Wenn alles gut läuft, können im Oktober die Hühner einziehen“, sagt Gosch - übrigens auf Rollrasen, um die beiden Auslaufflächen des zweigeteilten Stalls schnell zu begrünen. Investieren wird die Familie Gosch mindestens eine halbe Million Euro.

Auf 6000 Tiere erstreckt sich die Genehmigung für den Legehennenstall, eine Erweiterung hat der Junior des bekannten Kirchhorster Erdbeerhofs momentan auch nicht im Sinn. „Die Eier müssen ja auch noch zu vermarkten sein.“ Abnehmer sollen beispielsweise Bäckereien, Gastronomen, Kantinen und Lebensmittelhändler aus der Region sein. Er habe dazu bereits positive Rückmeldungen bekommen, sagt Gosch, der sich in der Region als Pionier sieht. Die Eier der Freilandhühner sollen aber auch direkt in Kirchhorst verkauft werden - ob am Stall oder auf dem nahen Hof, steht noch nicht fest.

Nachdem Gegner der Pläne vor einem Jahr sogar 900 Unterschriften gesammelt hatten, sei es mittlerweile „deutlich ruhiger geworden“, so Gosch.

Von Frank Walter

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