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Bauplanungen laufen auf Hochtouren

Isernhagen Bauplanungen laufen auf Hochtouren

Einmal im Jahr legt die Planungsabteilung der Gemeinde ihren Jahresbericht vor: Mit 37 Bauleitverfahren allein 2015 erreichte das Team einen echten Spitzenwert.

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Die Zeit des Brunnen nähert sich dem Ende. Er soll vom Bauhof eingelagert werden. Friedmann

Quelle: Archiv

Isernhagen. Bauen scheint in Isernhagen eine Leidenschaft zu sein. Das merken nicht nur die Berater der Bauaufsicht, die alle 14 Tage zur Sprechstunde ins Rathaus kommen und sich über viele Interessenten freuen. Auch die Isernhagener Planungsabteilung belegt mit ihrer Bilanz für 2015, dass Bagger aus den Straßenbildern kaum wegzudenken sind.

Die zwei Planer in Vollzeit und zwei Planerinnen in Teilzeit haben im vergangenen Jahr 37 Verfahren betreut und bearbeitet - Großprojekte wie die Sanierung des Zentrums Isernhagen sind dabei noch nicht einmal mit einkalkuliert.

In Altwarmbüchen musste beispielsweise das neue Gewerbegebiet „Nördlich Altwarmbüchener See“ baurechtlich festgezurrt werden, auch die Startschüsse für den IGS-Bau und das Wohnbauland hinter der Christophorus-Kirche sind gefallen. In Kirchhorst galt es unter anderem, die Bebauungspläne für die Erweiterung des NP-Marktes und des Freizeitparks anzupassen. Mit den Geländen „Östlich Haselhöfer Vorfeld“, „Am Sägewerk“, „Ehemalige Färberei Bode“ und „Kircher Vorfeld“ sind zudem die nächsten neuen Wohngebiete in H.B. und K.B. in Vorbereitung. Als besonders arbeitsintensiv, weil fast die komplette Gemeinde betreffend, stellten sich die politisch geforderte Gestaltungssatzung für die Altdörfer sowie eine Aussicht auf die Wohnbauflächenentwicklung bis 2030 heraus.

Während für große Vorhaben meist eine Bebauungsplanänderung nötig ist, die politisch diskutiert wird, hat das Planungsteam aber auch viel hinter verschlossenen Türen mit privaten Bauherren zu tun gehabt: 249 Baugesuche erreichten die Gemeindeverwaltung - darunter 184 Bauanträge, 41 Bauvoranfragen und 24 Anträge auf Ausnahmen und Befreiungen. „Die Isernhagener sind sehr klagefreudig“, sagt Bauamtsleiterin Heike Uphoff. Sie weiß nur zu gut, welchen Perfektionismus ihr Team an den Tag legen sollte. Und das scheint zu klappen: Keine Frist ließ das Planungsteam verstreichen und keine Zustimmung zu Vorhaben, die aus Isernhagen kam, wurde 2015 von der Bauaufsicht der Region nicht erteilt.

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