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Beim nächsten Mal gibt es Labskaus

Isernhagen Beim nächsten Mal gibt es Labskaus

Gemüseeintopf, Grünkohl, falscher Hase, Kasseler, Königsberger Klopse und Steckrübensuppe: Wenn der gemeinsame Mittagstisch in der Begegnungsstätte Altwarmbüchen zusammenkommt, wird es deftig-lecker. Das 2015 ins Leben gerufene Projekt hat sich zur festen Größe entwickelt.

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Das Essen ist fertig: Köchin Monika Holz (von links) und Doris Steinhaus stehen bei jedem Mittagstisch-Termin in der Küche. Irmgard Wagenknecht hat sich das Gericht - Rührei mit Spinat - gewünscht und hilft bei der Zubereitung.

Quelle: Zottl

Altwarmbüchen. Eier in Senfsoße? Monika Holz, Doris Steinhaus und Irmgard Wagenknecht sind sich einig: "Passt nicht zum Spinat". Den hatte sich Irmgard Wagenknecht aber gewünscht, dazu Kartoffelpüree. Also gibt es als dritte Komponente nun Rührei.

Es ist das zweite Mal, dass Wagenknecht am Mittagstisch der Gemeinde Isernhagen und des Sozialkaufhaus 2. HeimArt teilnimmt. "Es ist die gemeinsame Arbeit und das gemeinsame Reden, was mir Freude macht", sagt sie.

Zehn Mal haben sich Isernhagener Bürger und Helfer in der Begegnungsstätte An der Riehe getroffen, um zu kochen und zu essen - und jedes Mal finden sich zwischen 18 und 20 Menschen ein. "Angefangen haben wir mit einer Köchin, die alles zubereitet und dann serviert hat. Mittlerweile sind wir auf dem Stand, dass einige Besucher selbst kochen und von der Köchin und einer zweiten Helferin unterstützt werden", sagt Ralf Henneberg von der Gemeinde Isernhagen. Ein Muss ist das aber nicht: Andere kämen einfach, um in netter Gesellschaft zu essen.

Wer sich ein Gericht wünscht, hat in der Küche an dem Tag normalerweise den Hut auf, erläutert Henneberg. Wer das nicht kann, übernimmt eine andere Aufgabe. So wie Elke Conrad. "Ich koche weder gern noch gut", sagt die 65-Jährige lachend. Nun sammelt sie den Kostenbeitrag von 3 Euro pro Person ein und liest nach der Mahlzeit Kurzgeschichten vor. Für sie ist der letzte Freitag im Monat gesetzt. "Ich bin Single, ich weiß, wie es ist, allein zu essen", sagt sie.

Kaum ist das Juni-Mahl verzehrt, geht die Planung für den Juli los. Den Zuschlag erhält am Ende Ralf Henneberg: Der Seniorenbeauftragte der Gemeinde würde gern Labskaus essen, "aber den richtigen, mit Fisch". Logisch, dass er nun am 29. Juli in der Küche den Hut auf hat. Wer sich von seinen Kochqualitäten überzeugen möchte, muss sich bis Mittwoch, 27. Juli, im Laden 2.HeimArt oder bei Henneberg unter Telefon (0511) 6153213 anmelden.

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