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"Bothfelder Straße wie an Markttagen sperren?"

Der Kandidaten-Check "Bothfelder Straße wie an Markttagen sperren?"

Welche Position beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Redaktion fragt nach. Heute: "Soll die Bothfelder Straße wie an Markttagen gesperrt werden?"

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Symbolbild

Quelle: Daniel Junker

Helmut Lübeck, CDU: "Für die CDU ist es wichtig, dass wir alle unser Zentrum gut erreichen können, dass dort ein zufriedenstellendes Parkplatzangebot existiert und eine zügige Abfahrt möglich ist. Solange aber die Situation so ist, wie sie ist – also keine sinnvolle Möglichkeit, den ÖPNV anders zu führen und keine straßenläufige Anbindung des Zentrums an die Hannoversche Straße gegeben ist – sind wir gegen eine Sperrung für den Autoverkehr."

Rüdiger Hinrichs, SPD: "Wir wollen einen attraktiven, zusammenhängenden Platz zwischen Rathaus und Ladenzentrum. Die planerische Integration des öffentlichen Personennahverkehrs und des Individualverkehrs mit der Option einer zukünftigen gestalterischen Änderung der Verkehrsführung gehören in das Gesamtkonzept. Die umfassende Bürgerbeteiligung hat für uns oberste Priorität. Wir können mit und ohne Sperrung der Bothfelder Straße leben."

Hans-Jürgen Beck, Grüne: "Ja, wir setzen uns ein für eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität und damit für eine Attraktivitätssteigerung für die Bürger und die Gewerbetreibenden. Dazu gehört insbesondere eine durchgehende einheitliche Gestaltung der Platzbereiche vor dem Rathaus und der nördlichen Einkaufspassage ohne die trennende Trasse der stark befahrenen Bothfelder Straße mit über 220 Bus- und 4000 Auto-Bewegungen täglich."

Christiane Hinze, FDP: "Die FDP erwartet durch die Sanierung eine deutliche Aufwertung für die ortsansässigen Geschäfte. Wir setzen uns für die Offenhaltung der Bothfelder Straße ein, um den Kunden und Kundinnen weiterhin eine ungehinderte Zufahrt aus beiden Richtungen zu ermöglichen. Wir sehen im Falle der Schließung der Bothfelder Straße die Gefahr einer Abwanderung der Kunden und Kundinnen und somit eine Schwächung des Einzelhandels."

Heiko Weichert, Bürgerstimme: "Ja. Aktuelle Zahlen ergeben über 5 000 Pkw-Durchfahrten pro Werktag, meist über Tempolimit. Mehr Parkplätze an allen Zufahrten. Der Durchfahrtsverkehr hat für den Handel keine Bedeutung und ist für den Platz nur Belastung. Sperrung durch vom Bus steuerbare Poller (Beispiel Bus 905 in Burgdorf). Dadurch bessere Aufenthaltsmöglichkeiten und Spielraum für neue öffentliche Veranstaltungen. Niveaugleichheit mit der Fahrbahn."

Jürgen Klingler, AfD: "Der individuelle Verkehr muss erhalten bleiben, damit auch ältere Mitbürger die Möglichkeit haben, am öffentlichen Leben teilzunehmen. Die momentanen Maßnahmen der Verkehrsführung und Regulierung sollen zunächst beibehalten werden. Parkgebühren im Einkaufs- und Rathausbereich sollen nicht erhoben werden.

Von der Redaktion

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