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Oldtimer ziehen die Blicke auf sich

Isernhagen Oldtimer ziehen die Blicke auf sich

Rund sechs Monate hatten die Vorbereitungen der Bürgerstiftung Isernhagen für die Oldtimer-Rallye gedauert. Am Sonnabend nahmen schließlich 38 Fahrerteams an der Premiere der "Isernhagen Classic" teil. Aus dem Erlös der Rallye wird die Stiftung ein Stipendium finanzieren.

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Insgesamt 38 Oldtimer-Fahrzeuge ziehen zuerst die Blicke der Besucher auf sich und gehen dann auf die Strecke rund um Isernhagen.

Quelle: Hartung

Isernhagen. Bevor es vom Isernhagenhof in F.B. aus 140 Kilometer quer durch die Südheide ging, verwandelte sich der Hof des Veranstaltungszentrums zu einer Oldtimer-Messe. Die Rallye-Teilnehmer begutachteten gegenseitig ihre Fahrzeuge und kamen so ins Gespräch. Auch viele andere Interessierte nutzten die Gelegenheit, historisch spannende Autos aus nächster Nähe zu betrachten. Dass überall laute Motoren knatterten und eine Benzinwolke über dem Hof hing - geschenkt, das gehört dazu.

Ein echter Hingucker: der Bentley 3 Liter Speed von Gunter Lach. Das 1923 gebaute Fahrzeug war das älteste Autos des Teilnehmerfelds und gewann 1924 das prestigeträchtige 24-Stunden-Rennen von Le Mans - und am Sonnabend auch die Isernhagen Classic. Zusammen mit Tochter und Beifahrerin Finja löste Lach die gestellten Aufgaben am besten.

Rennleiter Uwe Karsten vom Motorsport Club der Polizei Hannover schickte jedes Fahrzeug ab 10 Uhr einzeln auf die Reise. Zuvor erhielten die historischen Autos aber eine persönliche Vorstellung. Dabei agierte Andreas Kellner vom Stiftungsvorstand als Moderator und erläuterte Details, technische Daten und teilweise Anekdoten. Beispielsweise über den Aston Martin DB 5, wie er im James-Bond-Film "Goldfinger" seinen großen Auftritt hatte.

"Wir sind sehr zufrieden und haben ein solches Feedback auch von den Teilnehmern gehört", sagte Kellner. Daher stehe für ihn fest, "dass wir das im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder machen – vermutlich erneut nach den Sommerferien". Was noch nicht feststeht, ist die Höhe des Erlöses, der sich aus den Startgeldern sowie aus dem Verzehr- und Sponsorengeldern zusammensetzt. "Wir müssen noch Kassensturz machen, wissen aber schon, dass wir einer jungen Person aus Isernhagen ein Stipendium über drei Jahre mit jeweils 100 Euro monatlich finanzieren können", sagt Kellner. Und nicht nur das. "Martin Kind hat uns zugesagt, dass er uns über seine Firma unterstützt. Damit könnten wir sogar noch ein zweiten Stipendium anbieten", berichtet das Vorstandmitglied.

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Von Stephan Hartung

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