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CDU schickt
 Vogelgesang 
ins Rennen

Isernhagen CDU schickt
 Vogelgesang 
ins Rennen

Kirchhorsts scheidende Ortsbürgermeisterin Renate Vogelgesang soll neue Vorsitzende des Isernhagener Rates werden, Helmut Lübeck bleibt Fraktionsvorsitzender – darauf haben sich die neuen CDU-Ratsmitglieder geeinigt.

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Renate Vogelgesang soll neue Ratsvorsitzende in Isernhagen werden.

Quelle: Archiv

Isernhagen. Die mit Beginn der neuen Legislaturperiode nur noch zwölfköpfige CDU hat ihr Gesicht stark verändert – sechs erfahrenen Politikern sitzen sechs „Neue“ zur Seite. Auf Konstanz setzt die CDU-Fraktion jedoch an der Spitze, der Altwarmbüchener Helmut Lübeck bleibt ihr Vorsitzender. Als Stellvertreter agieren Heinrich Bätke (N.B.) und Renate Vogelgesang. Die Kirchhorsterin soll allerdings auch den nicht wieder zur Wahl angetretenen Oliver Mengershausen in dessen Funktion als Ratsvorsitzender beerben. Als nach wie vor größte Fraktion im Rat sieht die CDU dafür gute Chancen. Man habe den anderen Fraktionen mitgeteilt, dass man bei der konstituierenden Ratssitzung am Donnerstag, 3. November, Renate Vogelgesang vorschlagen werde. „Und von Gegenkandidaten habe ich nichts gehört“, sagt Lübeck. Vogelgesang selbst kann sich „sehr gut vorstellen, künftig die Ratsarbeit zu moderieren. Da bin ich sehr gespannt drauf“, sagt sie.

Bei ihrer künftigen Arbeit will sich die CDU-Ratsfraktion mehr öffnen. Man wolle nicht nur die Ortsratsfraktionen einbinden, sondern auch Kandidaten, die es bei der Wahl nicht in die Gremien geschafft hätten, so Lübeck. „Wir wollen aber auch die Kommunikation mit den Bürgern offener gestalten“, kündigt er an. In puncto Legehennenstall Kirchhorst beispielsweise hätte sich die CDU trauen müssen, klar zu sagen, dass die Entscheidung auf anderer Ebene getroffen werde. Besonders wichtig sei jetzt die Kommunikation mit den Betroffenen im Sanierungsgebiet Zentrum Isernhagen, von denen sich viele wegen der Höhe der Ausgleichszahlungen sorgten. „Wir brauchen Beispielrechnungen, auch wenn das schwierig ist“, fordert der CDU-Fraktionsvorsitzende eine bessere Transparenz.

Trotz aller finanzieller Herausforderungen der nächsten Jahre dürfe man Isernhagen nicht „kaputtsparen“. Der sprichwörtliche „Isernhagen-Standard“ stehe für Nachhaltigkeit und nicht dafür, „dass wir Blattgold ans Gymnasium kleben“, so Lübeck. Der nächsten Generation Schulden zu hinterlassen sei schlecht – „kaputte Schulen und Kitas aber auch“.

Von Frank Walter

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