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CDU fordert mehr Einbruchsprävention

Isernhagen CDU fordert mehr Einbruchsprävention

Die CDU-Fraktion im Isernhagener Rat beantragt, dass die Gemeinde dem Netzwerk „Zuhause sicher“ beitritt, um dem Thema Einbruchsprävention mehr Bedeutung zu geben.

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Ein Einbruch hinterlässt nicht materiellen Schaden - oft leidet auch die Psyche der Bestohlenen.

Quelle: Symbolbild

Isernhagen. Aufgehebelte Türen, durchwühlte Schränke und Bewohner, deren Sicherheitsgefühl plötzlich massiv leidet: 155 Einbrüche in Wohnhäuser hatte die Polizei in Isernhagen und Burgwedel im vergangenen Jahr verzeichnen müssen – ein Anstieg um mehr als 50 Prozent gegenüber 2015.

Aktuelle Zahlen für dieses Jahr liegen noch nicht vor, diese gibt die Polizei erst im März 2018 heraus. Doch wie jedes Jahr rechnet die Polizei mit der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit wieder mit einem Anstieg der Taten. Vor dem Hintergrund zunehmender Einbrüche hatte die Polizeiinspektion Burgdorf 2014 sogar eine Ermittlungseinheit gegründet, um die Sachbearbeitung zu Einbruchsdiebstählen in den acht Kommunen im nördlichen und östlichen Umland Hannovers zu konzentrieren – denn Einbrecher machen nicht Halt an Gemeindegrenzen oder Zuständigkeitsbereichen von Polizeikommissariaten.

„Auch in Isernhagen ist das Thema Einbruchsdiebstahl in vielen Gesprächen unter den Bürgern ein Anlass zur Besorgnis“, hat der CDU-Fraktionsvorsitzende im Isernhagener Rat, Helmut Lübeck, festgestellt – „und die Zahl dieser Delikte lässt uns keine Ruhe“. Einbruchsschutz durch bauliche Prävention könne ein wirkungsvolles Mittel gegen ungewollten Besuch in der eigenen Wohnung sein. Das auf Initiative von Polizeibehörden gegründete Netzwerk „Zuhause sicher“ führe die verschiedenen Akteure zusammen mit dem Ziel, durch Beratung und Information die individuelle Sicherheit zu erhöhen. Mit dem Beitritt der Gemeinde Isernhagen könnten zum Beispiel im Bürgeramt Flyer ausgelegt oder bei Beratungen des Bauamtes Broschüren zum wirksamen Einbruchsschutz ausgehändigt werden.

Jeder Einbruch sei einer zu viel, weil auch das subjektive Sicherheitsempfinden geraubt werde, sagt Lübeck, der vor Jahren auch selbst schon Einbruchsopfer wurde – während oben die Familie schlief. „Das war lange ein blödes Gefühl“, erinnert er sich.

Auch die örtliche Polizei kümmert sich weiter um das Thema Einbruchsprävention: Am Montag, 23. Oktober, ab 18 Uhr im Rathaus in Altwarmbüchen und ein weiteres Mal am Donnerstag, 16. November, ab 18.30 Uhr in der Begegnungsstätte in Kirchhorst informieren die Ordnungshüter, wie man sich durch sein eigenes Verhalten zum Beispiel vor Urlaubsfahrten schützen kann. Am Mittwoch, 1. November, ab 18 Uhr in der Aula der Grundschule Großburgwedel gibt es zudem Tipps, wie man sein Haus oder seine Wohnung technisch sichern kann.

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