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Diakonin bringt Kirche näher

Kirchhorst Diakonin bringt Kirche näher

Die St.-Nikolai-Kirche in Kirchhorst hat eine neue Diakonin: Nadine Steiner will Kinder und Jugendliche für die Kirche begeistern - und beginnt mit einem Ferienprojekt.

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Die neue Diakonin Nadine Steiner singt bei der Ferienpass-Aktion mit Kindern.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Isernhagen. Sie strahlt über das ganze Gesicht. Der Umgang mit Kindern bereitet Nadine Steiner offensichtlich sehr viel Freude. Die 31-Jährige reizt die Arbeit mit Mädchen und Jungen, aber auch mit Jugendlichen. Mit biblischen Geschichten, Gesang und Spielen möchte sie dieser Altersgruppe Kirche wieder näherbringen. „Bundesweit gibt es so viele Menschen, die aus der Kirche austreten - ich will für kirchliche Belange begeistern“, sagt die studierte Sozialarbeiterin.

Ihren beruflichen Werdegang begann die gebürtige Buxtehuderin mit einer Ausbildung als Anästhesieschwester in Bremen. Dann folgt eine Umorientierung: Das Nordlicht zog es in den Süden der Republik, nach Baden-Württemberg, wo Steiner am theologischen Seminar Adelshofen ein Studium in Gemeinde- und Missionsdienst absolvierte. Anschließend arbeitete sie als Sozialarbeiterin in einer Schule mit Erst- bis Zehntklässlern.

Weil ihr Mann eine neue Stelle in Celle angetreten hat, kehrte Steiner jetzt in den Norden zurück.

Das Paar hat eine Bleibe in Kirchhorst gefunden und fühlt sich sichtlich wohl. Sie genießen die ländliche Idylle, und dennoch wohnen sie nah genug an Hannover. Ihren Einstand feiert Steiner mit einem Pilotprojekt während der Ferien: 14 Kinder aus Kirchhorst und Neuwarmbüchen und anderen Ortschaften nehmen an dem Programm teil. „Schön, dass das Angebot so gut angenommen wird“, äußert die offensichtlich stets gut gelaunte Frau.

Trotz der jugendlichen Helfer Nina Brauns, Leandra Walter und Justus Beck (ehemalige Konfirmanden), ist die neue Diakonin stets Ansprechpartner für die Mädchen und Jungen. Mit einem Lächeln auf den Lippen spricht sie ganz ruhig mit den Kindern und geht auf ihre Wünsche ein. Im Herbst will sie die Kinder- und Jugendarbeit mehr zum Leben erwecken. Der vorhandene Jugendraum soll ihren Vorstellungen nach mit Leben gefüllt werden. Mit dem benachbarten Kindergarten und der Grundschule hat die Diakonin bereits gute Kontakte aufgebaut.

Ihre halbe Stelle finanziert der Förderverein Jugend und Kinder der Kirchengemeinde. Zudem wirkt sie ab September bei den sogenannten Füchsen im Hort mit. „Ich freue mich, hier zu sein“, sagt Steiner und lacht.

von Katerina Jarolim-Vormeier

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