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Die Flüchtlingsarbeit läuft sehr gut

Isernhagen K.B. Die Flüchtlingsarbeit läuft sehr gut

Das Thema Betreuung und Integration von Flüchtlingen ist in aller Munde: Knapp 30 Besucher haben am Donnerstagabend mit dem CDU-Ortsverband Isernhagen im Restaurant Heinrichs über die Flüchtlingssituation diskutiert - und erfahren, dass bei der Gemeinde auch weiterhin alles gut läuft.

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Aufmerksam lauschen Ratsherr Heinrich Bätke (links) und CDU-Chef Timm Jacobsen (rechts) dem Bericht von Flüchtlingsbetreuer Yilmaz Baris (Mitte). Der Sozialarbeiter informiert bei der Diskussionsveranstaltung über seine Arbeit.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Isernhagen. 13 Unterkünfte gibt es derzeit in Isernhagen. 208 Flüchtlinge leben - auf alle Ortschaften verteilt - in der Gemeinde. Laut Yilmaz Baris, der die Flüchtlinge betreut, müssen bis Ende Januar weitere 180 Menschen untergebracht werden. „Wie sich die Zahlen entwickeln, wissen wir nicht“, räumte Baris ein.

Der Sozialarbeiter berichtete den Gästen über seine Tätigkeit, die darin bestehe, die Flüchtlinge bestmöglich bei der Integration zu unterstützen - ob in Schule, Kindergarten oder in Alltagsdingen. Eine große Hilfe sei das Helfernetzwerk: Die Ehrenamtlichen erteilten Deutschunterricht, klärten über die gesellschaftlichen Dinge in Deutschland auf. „Die Prozesse laufen sehr gut“, berichtete Baris.

Ob es Ärger und Kriminalität in den Unterkünften gebe? Das konnte Baris eindeutig negieren. Weitere Fragen, wie viele Objekte die Gemeinde noch anmieten müsse und ob möglicherweise auch schon Turnhallen oder der Isernhagenhof im Visier der Gemeinde seien, verneinte der Flüchtlingsbeauftragte ebenfalls. Seinen Angaben zufolge gibt es in Krippen und Kindergärten keine Kapazitätsprobleme. CDU-Ratsherr Heinrich Bätke und Isernhagens CDU-Ortsverbandsvorsitzender Timm Jacobsen versprachen Unterstützung, auch wenn mehr Flüchtlinge nach Isernhagen kommen.

Immer wieder schweiften die Gäste von der Situation in der Gemeinde auf die Bundespolitik ab. Friedrich Redeker etwa, CDU-Ortsratsmitglied in F.B., kritisierte das Versagen der Bundespolitik. Er plädierte für eine „Flüchtlingshilfe mit Ordnung“ und beschleunigte Asylverfahren.

Dass über die Situation der Flüchtlinge öffentlich diskutiert werde, lobte eine Besucherin aus H.B. Sie schlug vor, Informationsabende wie den der CDU das nächste Mal aber parteiübergreifend zu organisieren. „Denn alles steht und fällt mit einer guten Informationspolitik“, sagte sie.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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