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„Die Hengste kommen in die Ecken“

Großer Preis von Isernhagen „Die Hengste kommen in die Ecken“

Eine Heerschar an Ehrenamtlichen ist nötig, um den am Donnerstag beginnenden Großen Preis von Isernhagen wieder zu einem Höhepunkt der regionalen Reitsportveranstaltungen werden zu lassen.

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Willi Priese ist bereits seit 1972 als Helfer beim Großen Preis dabei. Auch in diesem Jahr kümmert er sich als Stallmeister um die mobile Boxenanlage für 130 Pferde.

Quelle: Frank Walter

Isernhagen. Wer mit der Vorsitzenden des Reit- und Fahrvereins Isernhagen dieser Tage über das Vereinsgelände geht, braucht ein wenig Geduld: Ein ums andere Mal klingelt ihr Handy, immer wieder sprechen Lieferanten und Zeltbauer Elke Gerns-Bätke auch persönlich an, um Absprachen zu treffen.

Das riesige Festzelt steht bereits, die kleineren Pagoden werden gerade geliefert. Mehrere Aggregate sichern die Stromversorgung am Turnierwochenende, immerhin sind manche Pferdetransporter sogar mit Klimaanlagen ausgestattet. Und selbst bei der Sponsorentafel liegt der Teufel im Detail - schließlich sollen gerade die wichtigsten Geldgeber ins rechte Licht gerückt werden. „Meine beiden Töchter haben eine Woche Urlaub genommen, um zu helfen“, sagt die Vereinschefin und lacht - und sie sind nur zwei von rund 60 Ehrenamtlichen, die seit Tagen, teils sogar seit Monaten, mit den Vorbereitungen befasst sind.

Welche Dimensionen das Reitturnier mittlerweile erreicht hat, wird im Reich von Willi Priese deutlich. Seit mehr als 40 Jahren hilft der gelernte Elektriker stets bei den Vorbereitungen mit, als nebenberuflicher Zeitmesser hatte er angefangen - und ist dann ehrenamtlich „hängen geblieben“. Der Sohn des Springreiters Richard Sahla, Olympiateilnehmer von 1928, ist Herr über die 130 mobilen Pferdeboxen, die in drei langen Zelten untergebracht sind.

Jeder Pferdebesitzer braucht den richtigen Schlüssel für seine Box, für jedes Pferd muss an den kommenden heißen Tagen genug Wasser aus dem 12.000-Liter-Anhänger bereitstehen. „Die Hengste kommen in die Ecken“ - möglichst weit weg von den Stuten, beschreibt er das Erfolgsrezept für Frieden im Stalltrakt.

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