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Neues Konzept gegen Verkehrschaos am A2-Center

Isernhagen Neues Konzept gegen Verkehrschaos am A2-Center

Ein Verkehrschaos wie zuletzt am verkaufsoffenen Sonntag soll sich an der Opelstraße in Altwarmbüchen nicht wiederholen. Dafür will das Management des A2-Centers zwei Jahre nach dessen Eröffnung die Verkehrsführung überarbeiten – und mehr Kunden ins riesige Parkhaus locken.

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Die Kunden sollen schneller von der Opelstraße zum A2-Center kommen können.

Quelle: Frank Walter

Altwarmbüchen. Das Verkehrsgutachten, das vor dem Bau des A2-Centers und des benachbarten Höffner-Möbelmarktes in Auftrag gegeben wurde, war eindeutig: Als "belastbar und ausreichend" hätten die Fachleute die Dimensionierung der öffentlichen Straßen und der Kreuzungsbereiche befunden, so die Gemeindeverwaltung. Dies zeige sich laut Rathaussprecherin Svenja Theunert auch im täglichen Geschehen. Ausnahmen böten sicherlich Sonderfälle wie zuletzt der verkaufsoffene Sonntag am 31. Januar– aber und auch an Sonnabenden, besonders im Weihnachtsgeschäft, könne es laut A2-Center-Manager Christian Danne eng werden.

Die Ortsfeuerwehr Altwarmbüchen hatte jüngst in ihrer Hauptversammlung von erheblichen Problemen an der Opelstraße berichtet. Manchmal sei im Einsatzfall kaum ein Durchkommen, auch weil viele Autofahrer schlicht keine Rettungsgasse bildeten.

Die Gemeindeverwaltung sieht den Grund für die Probleme in der Verkehrsführung auf dem Gelände zwischen A2-Center und Möbelmarkt. Diese sei "immer noch nicht optimal": Im Einmündungsbereich gelte rechts vor links, die beiden Zubringer-Fahrspuren verengten sich früh auf nur eine Spur. Zudem würden Parkhaus und Tiefgarage nicht so gut genutzt wie erwartet. Der Suchverkehr nach Parkplätzen auf dem Außengelände führe zu Rückstaus, so die Gemeindeverwaltung.

Wie die Kunden schneller und stressfreier zum Einkaufserlebnis kommen können, das treibt auch Center-Manager Danne um. Fachleute haben ihm jetzt gleich zwei Konzepte erstellt. Das eine Gutachten hätte einen wahren "Schilderwald" zur Folge, was aus Dannes Sicht nicht in Frage kommt.

Favorit ist deshalb das zweite Konzept. Einerseits soll der Verkehr von der Opelstraße auf dem Gelände zwischen Center und Möbelmarkt Vorfahrt vor den Parkplatzausfahrten bekommen – "damit die Kunden schnell vorwärtskommen", so Danne. Zu schnell sollen sie aber nicht fahren, weswegen an den beiden Zebrastreifen Temposchwellen nachgerüstet werden sollen.

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Zudem will Danne Besuchern den Weg ins fünfgeschossigen Parkhaus mit seinen fast 1000 schräg angeordneten Plätzen und breiten Auffahrten schmackhafter machen. Analog der Digitalanzeige im Einfahrtbereich des Parkhauses soll die Zahl der aktuell freien Parkhaus-Plätze an drei weiteren Stellen angezeigt werden: das erste Mal bereits auf dem Mittelstreifen der Opelstraße, zwei weitere Male entlang der Hauptzuwegung auf dem Gelände. Zwischen 20.000 und 30.000 Euro werden die Digitalanzeigen kosten.

Die Geschäftsführung will bis Anfang März endgültig über die Änderungen auf dem Gelände entscheiden. Die Neuerungen sollen laut Danne dann innerhalb weniger Wochen umgesetzt werden – und der Stop-und-Go-Verkehr auf der Opelstraße und der Hannoverschen Straße dann der Vergangenheit angehören.

Von Frank Walter

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