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Einbruchserie alarmiert die Polizei

Isernhagen Einbruchserie alarmiert die Polizei

Eine Häufung von Wohnungseinbrüchen und Einbruchversuchen alarmiert seit Montag die Polizei im Norden der Region. Betroffen sind vor allem die Gemeinden Isernhagen und Wedemark.

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Zehn Einbrüche und Einbruchversuche registrierte die Polizei seit Montag in Isernhagen und der Wedemark. War es eine Serie?

Quelle: Symboldbild

Isernhagen/Wedemark. Als für die Jahreszeit "auffällig und total untypisch" bezeichnete Polizeisprecher Rüdiger Vieglahn die Menge an Einbrüchen, die seit Montag angezeigt wurde. Besonders frappierend: Fast niemals in der Nacht, sondern oftmals am helllichten Tag haben sich die Täter zumeist erfolgreich Zutritt zu Ein- und Mehrfamilienhäusern in Kirchhorst, Altwarmbüchen, Isernhagen F.B., Gailhof, Berkhof und Elze verschafft. Bevorzugtes Diebesgut waren Schmuck, Bargeld oder elektronische Geräte wie Ipads und Iphones.

Besonders betroffen war am Montag der Isernhagener Ortsteil Kirchhorst: Zwischen 8.40 und 18.30 Uhr stiegen die Diebe in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses am Schulweg sowie in ein Einfamilienhaus am Kalmiaweg ein.

In neun der zehn Fälle waren die Bewohner nicht da. "In dieser Zeit sind viele im Freien unterwegs", sagte Vieglahn. Der einzige nächtliche Einbruch, den die Polizei seit Montag in diesem Gebiet registrierte, dürfte jedoch für die Bewohner sehr traumatisch gewesen sein: Während die Familie in der Nacht zu Dienstag im ersten Stock ihres Hauses an der Straße Haselhecke in Gailhof schlief, stiegen die Einbrecher durch ein angekipptes Kellerfenster ein und bedienten sich im Erdgeschoss.

Eine Einbruchserie? Mutmaßen will Vieglahn nicht, aber "es spricht schon viel dafür, dass es Zusammenhänge gibt", sagt er. Die Polizei bekomme zurzeit viele Hinweise von Bürgern, wenn sie in ihrer Nachbarschaft Verdächtiges registrieren. Und dies sei gut so, sagt der Polizeisprecher. "Wir sind dankbar für jeden Hinweis." Er ermutigt Bürger, ihre Umgebung noch aufmerksamer zu beobachten. Autos oder Lieferwagen, die merkwürdig lange parken, aber auch unerwartete Bewegung in Nachbarhäusern oder -wohnungen sollten nicht bagatellisiert, sondern unter der Notrufnummer 110 gemeldet werden.

Darüber hinaus sollten Bewohner bei Abwesenheit sämtliche Fenster und Türen schließen und in der Nacht auch nur die nötigsten Fenster in höheren Stockwerken angekippt lassen. "Einfach gegenseitig aufeinander achten", das ist Vieglahns Appell.

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