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Solo von Bobe und nur noch eine Bürgerstimme

Isernhagen Solo von Bobe und nur noch eine Bürgerstimme

Ihre Familie fasst an beim Plakatieren, denn eine Basis hat Ute Bobe nun nicht mehr hinter sich. "Das Thema Bürgerstimme haben wir einvernehmlich beendet", so die parteilose Einzelkandidatin. Der Namensstreit mit der zweiten "Bürgerstimme Isernhagen" ist somit vom Tisch - ganz ohne Juristen.

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Beim Plakatieren hat Ute Bobe die Nase vorn. Nach dem Auseinanderbrechen ihrer Wählergruppe tritt sie als parteilose Einzelkandidatin an, während die Wählergruppe um Heiko Weichert unter diesem Namen "Bürgerstimme Isernhagen" mit acht Altwarmbüchenern für Rat und Ortsrat kandidiert. Die Plakate sind noch im Druck.

Quelle: Laura Ebeling

Isernhagen. Im ruhigen Vorwahlkampf hatte bislang nur dies die Wellen hoch schlagen lassen: als die neu gegründete "Bürgerstimme Isernhagen" sich nach gemeinsamem Start im Streit um vordere Listenplätze im Unfrieden trennte und beide Lager sich gegenseitig rechtliche Schritte androhten. Auf der einen Seite eine Gruppe um die parteilose Altwarmbüchener Ortsrätin Ute Bobe sowie Knut Fuljahn (SPD), auf der anderen die des Linken-Ratsherrn Heiko Weichert und Hans Lauterwald (Die Piraten).

Bereits Ende Juni hatte Bobe überraschend statt der Spitzenkandidatur für ihre "Bürgerstimme" ein Solo als Einzelkandidatin angekündigt. Damals wollte sie aber noch Vorsitzende der Wählergruppe bleiben. Doch diese gibt es nach ihrer Aussage zwischenzeitlich nicht mehr. Für ihr persönliches Politikverständnis, spontan und allein nach ihrem Gewissen zu entscheiden, sei dies letztlich auch am praktikabelsten, meint die Physiotherapeutin. Bobe, die für den Rat wie für den Ortsrat kandidiert, vertraut darauf, dass "die Leute mich kennen". Sie werde außerhalb des Parteienspektrums um mehr Bürgernähe, Transparenz und bezahlbaren Wohnraum kämpfen.

"Die anderen haben es endlich eingesehen", sagt Heiko Weichert, der schon einen Fachanwalt für Namensrecht konsultiert hatte. Das Copyright für die "Bürgerstimme Isernhagen" hatte der Linken-Ratsherr von Anfang für sich in Anspruch genommen. Zur Kommunalwahl tritt er am 11. September auf einer Liste mit acht Kandidaten sowohl für den Rat der Gemeinde wie für den Ortsrat Altwarmbüchen an.

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