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Großer Bahnhof zu Colshorns Abschied

Kirchhorst Großer Bahnhof zu Colshorns Abschied

Adolf Colshorn ist am Sonnabend im Kirchhorster Feuerwehrgerätehaus nach 35-Jahren als aktives Mitglied feierlich verabschiedet worden. 19 Jahre und sechs Monate davon leitete er die Kirchorster Feuerwehr. Zuvor war er in der Jugendfeuerwehr aktiv. Arne Zilling ist sein Nachfolger

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Ortsbrandmeister Arne Zilling (rechts) begrüßt seinen Vorgänger Adolf Colshorn und seine Frau Petra.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Kirchhorst. Ehre, wem Ehre gebührt: Zum Gerätehaus wurde der scheidende Ortsbrandmeister Adolf Colshorn mit Ehefrau Petra mit einen Gruppenfahrzeug der Feuerwehr kutschiert – und mit großem Bahnhof empfangen. Bei der Feierstunde verabschiedeten den 55-Jährigen der Isernhagener Gemeindebrandmeister Clive von Plehn, sein Nachfolger Arne Zilling, Stellvertreter Jörg Czechan sowie seine Kameraden, der Förderverein und die Jugendfeuerwehr gebührend.

Gemeindebrandmeister Clive von Plehn hob Colshorns Ausdauer hervor. Und die Selbstverständlichkeit, Menschen in Not zu helfen und darüber hinaus die Kameradschaft bei der Feuerwehr zu pflegen. Zudem habe sich der Vollzugsbeamte stets für eine moderne Ausrüstung seiner Ortsfeuerwehr stark gemacht. Zuvor hatte Nachfolger Zilling seinem Vorgänger für seine Verdienste gedankt: Er habe Spuren hinterlassen und sei bei allen Einsätzen dabei gewesen – ob bei Bränden, Wasserschäden oder den Osterfeuern. Dabei seien viele Stunden hinter den Kulissen draufgegangen, sagte Zilling und dankte Colshorns Ehefrau Petra und seinen zwei Söhnen, die das ehrenamtliche Amt jahrzehntelang unterstützten.

In seiner Laudatio würdigte der stellvertretende Ortsbrandmeister Jörg Czechan das ehrenamtliche Engagement seines bisherigen "Chefs", der kameradschaftlich "Dolly" genannten wird. Als Elfjähriger trat Colshorn 1972 in die Jugendfeuerwehr ein. 1980 folgten die Sprechfunker-, 1981 die Truppmann- und ein Jahr später die Atemschutz-Ausbildung. Er sei zwar familiär vorbelastet gewesen: Sein Vater wirkte als Ortsbrandmeister von 1969 bis 1988, sein Großvater war, als die Kirchhorster Feuerwehr 1932 gegründet wurde, Mann der ersten Stunde. "Er ist dennoch seinen eigenen Weg gegangen", lobte Czechan.Die Gründung der Jugendfeuerwehr nannte der Laudator den Höhepunkt in Colshorns Wirken. Auch die Modernisierung und erhebliche Erweiterung des Feuerwehrhauses seien sein Verdienst, ebenfalls die Anschaffung von drei neuen Fahrzeugen.

Zum Abschied überreichten er und Nachfolger Zilling dem sichtlich gerührten passionierten Motorradfahrer eine Feuertonne mit einer Gravur von der Motorradgemeinschaft Harley Davidson. Die Jugendfeuerwehr bedankte sich mit historischen Bildern aus Colshorns Wirkungszeit als Jugendfeuerwehrwart. "Wenn es brennt, bleibst du nicht zuhause, sondern hilfst", lobte Herbert Löffler, Vorsitzender des Fördervereins Freiwillige Ortsfeuerwehr Kirchhorst. So habe sich der 55-Jährige das Vertrauen der gesamten Bevölkerung verdient. "Auf dich können wir uns immer verlassen", sagte Löffler.

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Von Katerin Jarolim-Vormeier

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